Press Release 30 Sep 2015

Silicon Republic

Robert Gentz, Geschäftsführer und Mitbegründer des europäischen Modekraftwerks Zalando, sagt, dass das Unternehmen sich von einem E-Commerce-Händler zu einer Plattform für die Modeindustrie mit einem datenwissenschaftlichen Kern entwickelt.

Zalando wurde 2008 von Robert Gentz und David Schneider in Deutschland gegründet, als Verkaufsportal für Schuhe sowie andere Mode- und Lifestyle-Produkte. Das Unternehmen beschäftigt fast 8.000 Mitarbeiter, ist an der Frankfurter Börse notiert und verzeichnete 2014 einen Umsatz von 2,2 Milliarden Euro.

Im Mai schrieb das Unternehmen  200 neue Stellen im datenwissenschaftlichen Bereich aus, die im neuen Zalando-Fashion Insights Centre in Dublin angesiedelt sind. Damit sollen die Vorteile des datenwissenschaftlichen Talentclusters genutzt werden und Forschung und Entwicklung im Vordergrund stehen.

"Wenn wir unsere Kunden verstehen und einen tiefen Einblick in ihre Suchmuster und ihr Online-Verhalten bekommen, können wir ihnen ein personalisiertes, überzeugendes Angebot bereitstellen", sagte Gentz damals.

Zalando gehört zu den wachsenden digitalen Betrieben, die sich in Dublin niedergelassen haben und deren Motoröl aus Daten besteht.

‘Die Kunden kommen nicht zu Zalando, weil wir Mode verkaufen. Sie kommen zu uns, weil wir Lösungen und Komfort bieten.’
– ROBERT GENTZ, ZALANDO

In Erinnerung an die frühen Tage von Zalando im Jahr 2008, mitten in der Bankenkrise, sagt Gentz, dass der Einblick in die Daten von Anfang an zentral war, vor allem, weil angesichts der Geldknappheit die Lagerbestände mit den Kundenbedürfnissen übereinstimmen mussten.

“Die Konsumenten forderten wirklich eine gute Auswahl an Schuhen und wir waren damals sehr stark darauf angewiesen, den richtigen Lagerbestand zu verwalten.”

Die geschickte Liebe zum Detail zahlte sich aus: Der Umsatz stieg von € 116 Millionen im Jahr 2010 auf € 500 Millionen im darauffolgenden Jahr. Bis 2014 wuchsen die Einnahmen des Unternehmens auf € 2,2 Milliarden an.

Das Unternehmen etablierte sich über seine deutsche Basis hinaus in über 15 europäischen Märkten und ist nun europaweit für 0,05 % aller Modeverkäufe verantwortlich. In Deutschland allein verkauft Zalando landesweit 5 % aller Schuhe.

Dennoch berichtet Gentz, dass sich Zalando in einer digitalen Umwandlung befindet, von einem reinen Händler hin zu einer Plattform, der sich Modemarken, Händler, Designer, Hersteller und alle Segemente der Modeindustrie anschließen können.

“Von der Konsumentenperspektive aus sehen wir große Möglichkeiten in der Mobilität. Wir bewegen uns vom Händlermodell weg und hin zu einem Plattformmodell. Wir möchten die Amazon Web Services (AWS) der Mode werden und unseren Stellenwert ausbauen.

“Wir denken, dass wir eine gute Stelle schaffen können, an der alle verschiedenen Akteure der Modebranche auf einer einzigen Plattform verbunden sind und verkaufen können.”

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