Press Release 09 Dez 2010

Freitag, 1. Oktober 2010:

Die Wettbewerbsfähigkeit Irlands hat sich innerhalb der letzten drei Jahre verbessert. Dies ist eines der Ergebnisse einer Umfrage der Deutsch-Irischen Industrie- und Handelskammer (AHK Irland) unter ihren Mitgliedern und Partnern. Weitere Ergebnisse sind:

  • 40 Prozent der Unternehmen, die sich an der Umfrage beteiligten, wollen innerhalb der nächsten zwei Jahre Investitionen in Irland tätigen.
  • 50 Prozent der Befragten gaben an, dass sie in den nächsten zwei Jahren zusätzliche Arbeitskräfte einstellen werden.
  • Für 50 Prozent stellt der irische Körperschaftssteuersatz von 12,5 % keinen wesentlichen Entscheidungsfaktor bzgl. des Standorts Irland dar.
  • 56 Prozent glauben, dass das irische Mindestlohn-System eine Herausforderung für in Irland ansässige Unternehmen ist.

Die Mitglieds- und Partnerunternehmen der AHK Irland erwarten, dass die irische Wirtschaft in 2011, 2012 und 2013 wachsen wird. 50 Prozent der teilnehmenden Unternehmen beabsichtigen, ihre Mitarbeiteranzahl innerhalb dieses Zeitraumes zu erhöhen.Das Ergebnis der Umfrage ist für die irische Wirtschaft von Bedeutung, da Deutschland in der Rangliste der Direktinvestitionen in Irland den dritten Platz belegt. Mehr als 300 deutsche Unternehmen beschäftigen derzeit rund 20.000 Menschen in Irland.

Der Präsident der Deutsch-Irischen Industrie- und Handelskammer Helmut Clissmann kommentierte die Ergebnisse der Umfrage: “Es ist ermutigend, dass die meisten Unternehmen, die in der deutsch-irischen Geschäftswelt tätig sind, positiv in die Zukunft blicken - sowohl in Bezug auf Direktinvestitionen als auch was die Schaffung von neuen Arbeitsplätzen in Irland betrifft. Besonders erfreulich ist, dass 50 Prozent der befragten Unternehmen glauben, dass sich die irische Wettbewerbsfähigkeit innerhalb der letzten drei Jahre verbessert hat.“

Helmut Clissmann zufolge verdeutlicht die Umfrage jedoch auch die Einschätzung der Unternehmen, dass Irlands Mindestlohn – aktuell 8,65 Euro pro Stunde – eine Herausforderung bedeutet und die Konkurrenzfähigkeit des Landes beeinflusst. Dies wurde von 56 Prozent der Unternehmen so eingeschätzt.

Der Geschäftsführende Vorstand der AHK Irland, Ralf Lissek, betonte die moderaten Wachstumserwartungen die die Unternehmen in der Befragung angaben. “Die Prognosen unserer Mitglieder bezüglich des irischen Wirtschaftswachstums sind mit 1,2% in 2011, 2% in 2012 und 2.6% in 2013 konservativer als die anderer Wirtschaftsexperten und Marktforschungsinstitute.“ Ralf Lissek stellte zudem heraus, dass 75 Prozent der Befragten der Meinung sind, dass es für den Erfolg eines deutschen Unternehmens im irischen Markt wichtig ist, eine Vor-Ort-Präsenz im Land zu haben.

Auf die Frage hin, welche Wirtschaftssektoren in Irland das größte Potenzial für deutsche Unternehmen bieten, gaben 68% Erneuerbare Energien, 59% Energie Effizienz, 35% Medizintechnik, 29% Pharmazie, 22% Biotechnologie und 20% die Lebensmittelindustrie an. Umgekehrt werden Exportchancen für irische Anbieter in Deutschland von 57 % im Lebensmittel-Sektor, 41% in der Informationstechnologie, 40% im Service-Sektor, 35% in der Pharmaindustrie und 30% in der Medizintechnik gesehen.

Mehr Informationen sind erhältlich bei der Deutsch-Irischen Industrie- und Handelskammer, Geschäftsführender Vorstand Ralf Lissek, Telefon 00353-1-6424310, Mobil 00353-87-2311142

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