Press Release 12 Jul 2012

  • Die Kunden von IDA verzeichnen trotz steigenden globalen Wettbewerbs über 5.000 zusätzliche Stellen für das erste Halbjahr
  • Sinkende Miet-, Bau-, Energie-, Lohn- und Dienleistungskosten helfen beim Ausgleich der weltweit angespannten Wirtschaftslage
  • Der Zuwachs an kapitalintensiven Projekten liefert Impulse für die Baubranche
  • Viele führende multinationale Konzerne suchen Mitarbeiter, d. h. in zahlreichen Branchen werden neue Arbeitsplätze geschaffen

Die irische Wirtschaftsförderungsagentur IDA veröffentlicht heute einen Bericht, wonach ihre Kunden über 5.000 zusätzliche Stellen für das erste Halbjahr 2012 verzeichnen konnten. Damit setzt sich der starke Zufluss ausländischer Direktinvestitionen (FDI) aus 2011 fort.

Verbesserungen hinsichtlich der Wettbewerbsfähigkeit in Bereichen wie Miet-, Bau-, Lohn- und Dienstleistungskosten in den vergangenen Jahren haben zu einer Steigerung der FDI-Performance Irlands beigetragen. Was die Verfügbarkeit ausgebildeter Fachkräfte betrifft, steht Irland auch weiterhin sehr gut da: Im IMD-Jahrbuch der globalen Wettbewerbsfähigkeit für 2012 nimmt Irland weltweit den ersten Platz in Bezug auf Facharbeiter ein.

Aus dem heute veröffentlichten IDA-Jahresbericht für 2011 geht hervor, dass derzeit fast 146.000 Menschen in über 1.000 Unternehmen direkt beschäftigt sind, die IDA zu seinen Kunden zählt. 2011 wurden mit dem besten Netto-Arbeitsplatzzuwachs seit 2002 von mehr als 6.000 Stellen insgesamt über 13.000 neue Arbeitsplätze geschaffen. Diese Ergebnisse versetzen IDA in die Lage, seine im Unternehmensausblick „Horizon 2020“ ausgegebenen Ziele für den Zeitraum 2010 bis 2014 zu erreichen.

Die 5.000 verzeichneten Jobs befinden sich in den Branchen IT, Biowissenschaften, digitale Medien und internationale Finanzdienstleistungen. Die Investitionen konnten trotz einer signifikanten Wettbewerbszunahme durch andere Bereiche und der angespannten Lage der Weltwirtschaft realisiert werden. Zu den Unternehmen mit den größten Projektankündigungen gehören PayPal, Apple und Mylan.

In jüngster Zeit wurde ein beträchtlicher Zuwachs an kapitalintensiven Projekten verzeichnet, vor  allem im pharmazeutischen Bereich und in der ICT-Branche. Eine Reihe von kürzlich getätigten oder in Kürze noch zu tätigenden Investitionen bildet den Grundstein für den Bau neuer Gebäude auf eine Fläche von über 139.000 Quadratmetern und liefert den so dringend benötigten Impuls für die Baubranche.
Trotz der globalen Herausforderung durch den Ablauf des Patentschutzes in der Pharmaindustrie bleibt Irland in diesem Sektor führend, weil es den Schwerpunkt insbesondere auf die pharmazeutische und biopharmazeutische Bereiche mit Unternehmen wie Eli Lilly, Amgen, Allergan, Mylan und Abbott legt.

IDA ist zuversichtlich, dass es mittelfristig beträchtliche Investitionen sichern kann, für die großflächige Büroflächen erforderlich sind. Obwohl es derzeit ein adäquates Angebot an Büroräumen im Großraum Dublin gibt, muss der Immobiliensektor schon jetzt für den zukünftigen Bedarf planen. Die Verfügbarkeit angemessener und moderner Büroräume im großen Stil ist für den Zuschlag nachhaltiger Projekte von strategischer Bedeutung. IDA hat bereits Gespräche mit NAMA geführt und um Lösungen gebeten, mit denen der zukünftige Bedarf gedeckt werden soll.

Viele multinationale Konzerne in den Bereichen IT, Technologie, Sprachen sowie Vertrieb und Marketing werden auch weiterhin neue Mitarbeiter einstellen.

Im Hinblick auf die Ergebnisse erklärte der irische Wirtschaftsminister Richard Bruton: „Ein wichtiger Bestandteil des Regierungsplans für Arbeit und Wachstum ist die Vertiefung und Entwicklung der Auswirkungen ausländischer Direktinvestitionen in Irland. Im vergangenen Jahr und in den ersten sechs Monaten dieses Jahres konnten wir einen starken Zustrom an Investitionen und Arbeitsplätzen durch multinationale Konzerne verzeichnen, darunter auch große Investitionen führender Unternehmen wie PayPal, Sky, Mylan, Apple and Eli Lilly. Diese Ergebnisse verdanken wir nicht nur der guten Arbeit von IDA, sie sind nicht zuletzt auch durch die Mitwirkung meines Ministeriums und die Kooperation von Agenturen wie Enterprise Ireland und SFI zustande gekommen. Für diese Leistung möchte ich allen Beteiligten ein großes Lob aussprechen.“

„Wir müssen alles in unserer Macht stehende unternehmen, um sicherzustellen, dass dieser starke Zustrom an Arbeitsplätzen und Investitionen anhält. Außerdem müssen wir die Verflechtungen zwischen multinationalen Konzernen und der restlichen Wirtschaft weiter ausbauen, damit auch die einheimische Wirtschaft von diesen großen Investitionen in vollem Umfang profitieren kann, zum Beispiel durch Lieferkettenmöglichkeiten und Patenschaften für kleine und mittelständische Unternehmen. Mit der kontinuierlichen Umsetzung des Maßnahmenplans für Arbeitsplätze möchte ich unbedingt sicherstellen, dass wir sogar mehr als nötig tun, um an die starke Performance multinationaler Konzerne anzuknüpfen und die Jobs zu schaffen, die wir brauchen.“

Bezugnehmend auf die Aussichten für die zweite Jahreshälfte und darüber hinaus sagte der Hauptgeschäftsführer von IDA:
„IDA und Irland bläst kräftiger Gegenwind ins Gesicht, denn für Europa und für die USA wird lediglich ein niedriges bzw. moderates Wachstum prognostiziert. Darüber hinaus schwächt sich die Wirtschaft in China und Indien ab. Wegen mangelnder Inlandsnachfrage und Budgetdefiziten setzen viele Länder alles daran, um ihre Attraktivität für ausländische Investoren zu steigern.“

„ Dennoch bleibt IDA optimistisch, dass Irland auch weiterhin auf ausländische Direktinvestitionen (FDI) in signifikanter Höhe hoffen und so an seine starke Erfolgsbilanz anknüpfen kann. IDA setzt auf eine Reihe von Sektoren, die auch in einer global angespannten Lage weiteres Wachstum verzeichnen werden. Zu diesen Sektoren gehören IT/Technologie, digitale Medien und Biowissenschaften. Selbst in Bereichen mit geringem Wachstum oder ohne Wachstum werden sich Möglichkeiten in Sektoren bieten wie beispielsweise die Konsolidierung von Technologie- und Betriebszentralen global agierender Finanzinstitutionen sowie die Konsolidierung von Betrieben in zahlreichen weiteren Sektoren.“
„IDA verzeichnet bereits im dritten Jahr nacheinander ein Beschäftigungswachstum für sein Portfolio. Wir als Wirtschaftsförderungsagentur sind fest entschlossen und setzen alles daran, das Beschäftigungswachstum auch in den kommenden Jahren anzukurbeln.“

* Der IDA-Jahresbericht für 2011 ist jetzt im Internet unter http://www.idaireland.com/annual report verfügbar.
 
Pressemitarbeiter wenden sich bei Fragen bitte telefonisch an:

Emmet Oliver, Leiter Unternehmenskommunikation unter 00353-1-6034023/00353-86-8235597
Antoinette Tyrell, IDA-Sachbearbeiterin für PR und Öffentlichkeitsfragen unter 00353­1­6034256/00353-87-7572053.

 

Kontakt

Kontakt IDA Irland

Sie werden feststellen, dass wir proaktiv und professionell auf Ihre Bedürfnisse eingehen und bereit sind, uns in besonderem Maße für Sie einzusetzen.

Kontakt IDA Irland