Press Release 20 Aug 2015

Regionale Investitionen verzeichnen eine sehr starke Entwicklung. Grund dafür ist die Genehmigung zahlreicher Investitionen in Regionen außerhalb von Dublin in der ersten Jahreshälfte.

Ausländische Direktinvestitionen werden durch Standorte im ganzen Land gewonnen, da globale Unternehmen Irland als Ort ihrer Kapitalinvestitionen wählen

IDA IRELAND, die Agentur für ausländische Investitionen der irischen Regierung, teilte heute mit, dass Irland in der ersten Hälfte des Jahres 2015 einen großen Teil der globalen Investitionen für Dublin und regionale Standorte gewinnen konnte, trotz intensiven internationalen Wettbewerbs und ökonomischer Unsicherheit in Europa.

Die IDA machte bekannt , dass wichtige Marken auf globaler Ebene, Irland weiterhin ihr Vertrauen als firmenfreundlichen Standort aussprechen und im ganzen Land umfangreiche Kapitalinvestitionen einbringen.

In der ersten Jahreshälfte genehmigte die IDA 110 Investitionsprojekte, wodurch im Zuge der sukzessiven Umsetzung der Investitionspläne durch die Unternehmen dieses Jahr und in den Folgejahren 9.000 direkte Arbeitsplätze geschaffen werden.

Diese Zahl steht 100 Investitionen, sowie 8.000 direkten Arbeitsplätzen im Vorjahreszeitraum gegenüber. Die IDA schätzt, dass in der Gesamtwirtschaft, für  zehn durch ausländische Direktinvestitionen (FDI - Foreign Direct Investment) geschaffenen direkten Arbeitsplätze weitere sieben indirekte Arbeitsplätze entstehen.

Besonders auffallend  in der ersten Jahreshälfte, ist die  hohe Zahl der Investitionenmit einer Kapitalanlagen-Komponente, die in Standorten außerhalb Dublins geflossen sind. Aktuell sind 59 % der Mitarbeiter in IDA-Unternehmen außerhalb Dublins angesiedelt.

Bezüglich des Trends sagte IDA-Geschäftsführer Martin Shanahan heute: „Die erste Jahreshälfte zeigte hinsichtlich ausländischer Direktinvestitionen eine sehr starke Entwicklung für Irland, besonders wenn man den herausfordernden Rückgang in Europa und Teilen Asiens bedenkt. Es ist sehr zufriedenstellend, dass Weltkonzerne, der irischen Wirtschaft, die sich zu großen Teilen dank ausländischer Direktinvestitionen, zur am schnellsten wachsenden Wirtschaft in Europa entwickelen, Vertrauen schenken.“

„Es benötigt Zeit, bis Investitionen in allen Regionen ankommen. Die jedoch bislang getätigten großen Investitionen stimmen mich zuversichtlich, dass wir uns in die richtige Richtung bewegen, und es ist zu erwarten, dass die IDA in den kommenden Monaten zahlreiche weitere beträchtliche Investitionen in den Regionen bekannt geben wird.“

„Die IDA steht am Anfang einer neuen, auf fünf Jahre ausgelegten Strategie, die seit Februar 2015 umgesetzt wird. Von zentraler Bedeutung in dieser Strategie, ist die Gewinnung neuer Investitionen für regionale Standorte. IDA Ireland unternimmt zahlreiche Schritte, um dieses Ziel zu erreichen. Wir haben unsere regionale Verwaltungsstruktur gestärkt. Gemeinsam mit dem irischen Amt für Arbeit, Unternehmen und Innovation sowie anderen Akteuren entwickeln wir regionale Aktionspläne für Arbeit. Zudem haben wir ein Programm für Immobilieninvestitionen in regionalen Standorten aufgesetzt, in denen Privatinvestoren bislang nicht in Immobilien investiert haben.”

Richard Bruton TD, Minister für Arbeit, Unternehmen und Innovation, kommentiert:„Multinationale Investitionen sind ein wesentlicher Teil unseres Aktionsplans für Arbeit. In den letzten vier Jahren hat sich dieser Bereich sehr gut entwickelt, mit 25.000 neuen, direkten Arbeitsplätzen, die hier von ausländischen Unternehmen geschaffen wurden. Wir haben eine Reihe von Maßnahmen ergriffen, um die Erhöhung der Beschäftigungsrate in diesem Bereich zu unterstützen. Dazu zählen mehr amtliche Handelsbesuche, zusätzliche IDA-Mitarbeiter im Ausland und verbesserte Richtlinien in Bereichen wie Kompetenz, Forschung und Entwicklung sowie Besteuerung.Die sehr erfreulichen Ergebnisse von heute zeigen, dass der Trend sich kontinuierlich fortsetzt und deutlich beschleunigt .

„Unsere Arbeitsstrategie legt ein Augenmerk auf die vermehrte Schaffung neuer Arbeitsplätze in allen Regionen des Landes. Die Arbeitslosenrate  in jeder Region zurückgegangen und in in vielen Gebietendie traditionell eine hohe Arbeitslosigkeit aufweisen, nimmt die Zahl der Arbeitsplätze rasch zu, doch einige Regionen wachsen schneller als andere. Wir befinden uns derzeit in der Umsetzung unserer Regionalpläne, um die Schaffung neuer Arbeitsplätze in jeder Region anzukurbeln, undIDA erfüllt  darin eine bedeutende  Rolle. Die heutigen Ergebnisse bestätigen, dass in diesem Bereich wesentliche Fortschritte gemacht worden sind und dass die IDA sich rasch auf die ambitionierten Ziele zubewegt, welche die Fünfjahresstrategie für die Schaffung regionaler Arbeitsplätze vorsieht.“

Bislang stammt beinahe die Hälfte der diesjährigen Investitionen von Investoren, die erstmals in Irland Geschäfte aufnehmen. Der Rest ergibt sich aus dem Aus- und Umbau existierender Unternehmen.

Unter den Unternehmen, die während der ersten Jahreshälfte Investitionspläne für Irland bekannt gemacht haben, befinden sich:

  • Apple mit einer 850-Millionen-Euro-Investition in Athenry, Galway, die sukzessive 300 Arbeitsplätze schafft,
  • Alexion Pharmaceuticals mit einer 450-Millionen-Euro-Investition in die unternehmensweit erste biotechnologische Anlage außerhalb der USA in Blanchardstown im Westen Dublins,
  • Johnson & Johnson Vision Care, agierend als Vistakon Ireland, mit einer 100-Millionen-Euro-Investition in den Standortausbau in Plassey, Limerick,
  • DePuy Synthes von Johnson & Johnson mit einer 53-Millionen-Euro-Investition in eine Anlage in Ringaskiddy, die dort, zusätzlich zu den 800 bereits bestehenden, 80 neue Arbeitsplätze schaffen soll,
  • Northern Trust mit einem Ausbau seines Unternehmens und 300 neuen Arbeitsplätzen in Limerick,
  • Facebook mit Plänen zum Bau eines neuen Rechenzentrums in Clonee, Bezirk Meath,
  • Slack of San Francisco mit der Eröffnung eines europäischen Hauptsitzes in Dublin, bei der 100 neue Stellen geschaffen werden,
  • Agora Publishing mit der Einrichtung eines mehrsprachigen Kontaktzentrums in Portlaw, Waterford, durch das 100 Jobs hinzukommen,
  • Viagogo mit Plänen zur Verdoppelung seiner Mitarbeiterschaft in Limerick um 200 neue Arbeitsplätze,
  • der Medizintechnik-Hersteller Zimmer mit einer 51 Millionen Euro und 250 Jobs schweren Investition in Oranmore, Galway,
  • das US-amerikanische Technikunternehmen ABEC Inc. mit Ausbauplänen für seinen globalen Betrieb in Fermoy, die 100 neue Stellen beinhalten,
  • Zalando mit der Eröffnung einer neuen Modeplattform in Dublin, durch die 200 Arbeitsplätze in den Dubliner Silicon Docks geschaffen wurden.

Darüber hinaus hat die IDA heute eine neue Nutzendarstellung für ausländische Direktinvestitionen in Irland herausgegeben. Sie ist zentrales Element der neuen Fünf-Jahres-Strategie der IDA und soll unter dem Titel Gewinnung ausländischer Direktinvestitionen 2015-2019 (Winning Foreign Direct Investment 2015-2019) im Markt Verwendung finden. Diese Nutzendarstellung dreht sich um neun Elemente, die Irland neuen internationalen Investoren bietet: Erfolgsbilanz, talentierte Mitarbeiter, Besteuerung, unkomplizierte Geschäftstätigkeit, Bildung, Zugang zu Europa, Städte und Ballungsräume, vernetzte Forschung und innovative Unternehmen.

Der Jahresbericht der IDA für das Jahr 2014*, der ebenfalls heute veröffentlicht wurde, zeigt, dass Ende des Jahres 2014 174.488 Arbeitnehmer bei IDA-Firmenkunden arbeiteten – ein neuer Rekord für den Sektor ausländischer Direktinvestitionen (FDI) in Irland. Im Jahr 2014 wurden insgesamt 15.012 Arbeitsplätze geschaffen.

Ausblick:
Die IDA bezeichnete ihre Perspektive für die zweite Jahreshälfte als vielversprechend. Herr Shanahan fasste die Aussicht auf das verbleibende Jahr folgendermaßen zusammen: „In der ersten Jahreshälfte wurde starker Fortschritt verzeichnet und wir sind mit der bisherigen Anzahl der Firmengewinne für Irland zufrieden. Eindeutig liegen im europäischen Kontext schwierige Monate vor uns, doch die Investoren betrachten Irland jetzt als eine sehr stabile Option für große Investitionen. Solange diese Meinung vorherrscht, können wir mit einem sehr ermutigenden Endjahresergebnis rechnen.

hochqualifiziertes Personal hervorbringen und anziehen.“
Der internationale Wettbewerb um Investitionen war noch nie so hart wie heute und die Angebote unserer Konkurrenten werden Tag für Tag attraktiver. Vor diesem Hintergrund ist es absolut entscheidend, dass die Regierung alles in ihrer Macht stehende tut, damit wir wirtschaftlich weiterhin wettbewerbsfähig bleiben.“

Die Einführung einer neuen Knowledge Development Box im nächsten Haushalt wird Irlands Attraktivität für Forschung und Entwicklung weiter steigern. Dies, gepaart mit dem übersichtlichen Steuer-Fahrplan im letzten Haushalt, untermauert durch die Verpflichtung zu einem stabilen System und einem wettbewerbsfähigen Steuersatz, wird wesentlicher Bestandteil dessen sein, was Irland zu bieten hat.“

 

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