Press Release 05 Feb 2013

  • Die Nettoarbeitsplatzbeschaffung von 6.570 durch IDA-Kunden hat das höchste Niveau der letzten zehn Jahre erreicht.
  • Stellenverluste im Bereich ausländischer Direktinvestitionen sind aufgrund von Neuausrichtung der Unternehmen und höherer Wettbewerbsfähigkeit stark zurückgegangen.
  • Die Prognose für 2013 ist vielversprechend. Herausforderungen stellen der globale Konjunkturrückgang und zunehmender internationaler Wettbewerb dar.

7. JANUAR 2013 (DUBLIN) – IDA Ireland (Industrial Development Agency), Irlands Behörde für die Anwerbung ausländischer Direktinvestitionen, gab für 2012 die Schaffung von 12.722 neuen Arbeitsplätzen bekannt. IDA-Kundenunternehmen trugen dazu mit insgesamt 6.570 neuen Arbeitsplätzen bei. Damit verzeichnet die IDA im dritten Jahr in Folge einen Nettoarbeitsplatzzuwachs. Die Anzahl der Arbeitsplatzverluste bei IDA-Kundenunternehmen ist auf dem tiefsten Stand des letzten Jahrzehnts.

Ingesamt wurden 145 Einzelinvestitionen getätigt, 66 davon (über 40 %) von Unternehmen, die erstmals in Irland ansässig sind. Der IDA-Kundenstamm in Irland beschäftigt heute 152.785 Mitarbeiter, ein Niveau, das zuletzt vor der Weltwirtschaftskrise im Jahr 2008 verzeichnet wurde. Die Nettoarbeitsplatzbeschaffung stieg von 5.934 im letzten Jahr auf 6.570 an.

Die wichtigsten Investitionen kamen von Apple, PayPal, Northern Trust, EA Games, Fidelity, SAP, Amgen, Mylan, Cisco, Arvato, Allergan und Eli Lilly. Besonders bemerkenswert war 2012 die Vielzahl an Aufbauinvestitionen in Irland, darunter Clearstream (ein Unternehmen der Deutsche Börse AG), Hubspot, Dropbox, Nextag, Aspen und Nuance.

IDA Ireland hat gerade das dritte Jahr seiner fünfjährigen Horizon 2020-Strategie abgeschlossen. Die aktuellen Zahlen übertreffen die Zielvorgaben, die bis zum Jahr 2014 die Schaffung von 62.000 direkten Arbeitsplätzen aus 640 neuen Investitionen vorsehen. Im Laufe der ersten drei Jahre (2010-2012) konnte IDA 419 Investitionen sichern und einen Bruttobeschäftigungszuwachs von über 36.000 erreichen. Eine Kopie der Strategie ist verfügbar unter www.idaireland.com/ida-ireland.

DIE HORIZON 2020-STRATEGIE VON IDA
Die Horizon 2020-Strategie verfolgt u. a. zwei wichtige Ziele: die Neuausrichtung von Firmen, um Arbeitsplätze zu erhalten, und besonders das Wachstum von beschäftigungsintensiven Dienstleistungen, die zur schnellen Schaffung von Arbeitsplätzen führen.

Im Rahmen einer übergreifenden Transformationsagenda hat IDA Partnerschaften mit Unternehmen in fünf wichtigen Bereichen geschlossen, um deren Geschäftstätigkeit neu auszurichten: Training und Support, technologischer Aufschwung, Forschung & Entwicklung/Produktverbesserung, Prozessentwicklung und Energieeffizienz.

Zusätzlich zur geschäftlichen Neuausrichtung trägt eine höhere Wettbewerbsfähigkeit zu bei, ausländische Direktinvestitionen in Irland zu erhalten und zu gewinnen. Dieser Zuwachs muss gesichert und weiter ausgebaut werden.

Die Pharmaindustrie verzeichnet z. B. einen Rückgang aufgrund ablaufender Patente, und einige Werke sind nicht ausreichend wettbewerbsfähig. In Irland entwickelt sich diese Branche jedoch gut und verzeichnet Neuinvestitionen in Höhe von 1,1 Mrd. € im Jahr 2012 durch fünf große Unternehmen, die zur Schaffung von 1.200 geplanten Stellen führt. Die Pharmaindustrie gehört zu einem der vielen Bereiche, die erhebliche Wachstumschancen für IDA in 2013 bieten.

BESCHÄFTIGUNGSINTENSIVE DIENSTLEISTUNGEN
IDA konzentriert sich außerdem darauf, Irland für beschäftigungsintensive Dienstleistungsunternehmen attraktiv zu machen und auf diese Weise schnell neue Arbeitsplätze zu schaffen. Ein erheblicher Anteil der Investitionen im Jahr 2012 floss in Dienstleistungsbetriebe, die insbesondere die Märkte in Europa, Nahost und Asien (EMEA) bedienen.

Im Jahr 2012 konnten zahlreiche Branchen einen Zuwachs verzeichnen. Besonders gute Leistungen erzielten die Bereiche Social Media bzw. digitale Medien, IT, Finanzdienstleistungen und Life Sciences.

MASSNAHMENPLAN FÜR ARBEITSPLÄTZE
Der Minister für Arbeitsplätze, Unternehmen und Innovation, Richard Bruton TD, zeigte sich erfreut über die Ergebnisse von 2012 und sagte: „Als der Maßnahmenplan zur Schaffung neuer Arbeitsplätze letztes Jahr erstellt wurde, haben wir sehr ehrgeizige Ziele für neue ausländische Investitionen für 2012 gesteckt. Aufgrund dessen freue ich mich über die aktuellen Zahlen der IDA. Sie zeigen, dass in diesem Jahr mehr neue Stellen geschaffen wurden als im Vorjahr und wir die höchste Nettoarbeitsplatzbeschaffung in den letzten zehn Jahren verzeichnen können. Diese Investitionen sind ein enormer Vertrauensbeweis für die irische Wirtschaft und das irische Volk.“
 
„Ich möchte Barry O’Leary und seinem gesamten Team bei IDA meine Anerkennung aussprechen, die in Zeiten starker Konkurrenz für standortunabhängige Investitionen herausragende Ergebnisse erzielt haben. 

Jetzt geht es darum, die ausländischen Investitionen weiter auszuweiten und deren positive Auswirkungen auf die Firmen und die irische Wirtschaft insgesamt zu maximieren. Deswegen freue ich mich besonders, dass ein gemeinsames Managementteam der IDA und Enterprise Ireland eng zusammenarbeitet, um genau dieses Ziel zu erreichen. Das Team möchte nun neue, internationale Startup-Firmen nach Irland holen und die Beschaffungsmöglichkeiten für irische Firmen bei bestehenden größeren internationalen Konzernen maximieren. Ich glaube, dass durch solche Projekte so viele Menschen wie möglich in den nächsten Jahren von der Standorteröffnung in Irland profitieren können.“

IRLANDS ANGEBOT
Als Reaktion auf die Zahlen von 2012 sagte der CEO von IDA Ireland, Barry O’Leary: „Angesichts der globalen und regionalen wirtschaftlichen Herausforderungen hat Irland im Jahr 2012 eine gute Leistung im Bereich ausländischer Direktinvestitionen erzielt. In einer Reihe von Branchen war ein Beschäftigungszuwachs zu verzeichnen. Auch die Unterstützung der IDA-Kunden bei der Neuausrichtung ihrer Geschäftsstrukturen in Irland hat dazu beigetragen, Stellenabbau zu verhindern. Insgesamt blicken wir auf ein starkes Jahr zurück.“

Mr. O'Leary sprach über das Angebot Irlands für globale Unternehmen: qualifizierte Arbeitskräfte, technologische Kapazitäten, niedrige Körperschaftssteuer und die Erfolgsgeschichte ausländischer Direktinvestitionen machen Irland zu einem attraktiven Standort für führende internationale Firmen. „Irlands führende ausländische Direktinvestoren spielen aufgrund ihres hohen Beschäftigungs- und Investitionspotentials für die Wirtschaft hier eine bedeutende Rolle. Doch der Wettbewerb in Irland ist groß. Starke Konkurrenz kommt aus Großbritannien, den Niederlanden und der Schweiz, sowie zahlreichen anderen Ländern.“

REGIONALER FOKUS
Irland konnte 2012 eine Reihe führender Investoren für regionale Standorte interessieren, darunter PayPal (1.000 Stellen) in Dundalk, Abbott (175 Stellen) in Sligo, Mylan (200 Stellen) in Galway, Allergan (200 Stellen) in Westport und Northern Trust (400 Stellen) in Limerick. Im Jahr 2012 startete IDA eine Online-Marketinginitiative, Connect & Invest, die die einzigartigen Merkmale der einzelnen Regionen für internationale Kunden herausstellte.

AUFSTREBENDE UNTERNEHMEN
IDA hat sein Portfolio in den letzten Jahren erweitert und vertieft. Dazu zählen nicht nur große internationale Konzerne, sondern schnell wachsende Unternehmen, die sich zu den multinationalen Firmen der Zukunft entwickeln möchten. Der Bereich für aufstrebende Märkte bei IDA Ireland hat ebenfalls gute Zahlen für das Jahr vorzuweisen. Zahlreiche schnell wachsende Unternehmen haben Irland zum neuen Standort ihrer Wahl gemacht, unter anderem Indeed.com, Keyedin, Zendesk und Red 5 Studios.

WACHSTUMSMÄRKTE
Irland hat sich in den letzten Jahren auch um Firmen aus Wachstumsmärkten wie China und Indien bemüht und verfolgt weiter das Ziel, 20 % aller Aufbauinvestitionen aus den Wachstumsmärkten bis 2014 nach Irland zu holen.

DIE AKTEURE
IDA bedankt sich herzlich bei zahlreichen wichtigen Akteuren, darunter der Minister für Arbeitsplätze, Unternehmen und Innovation, Richard Bruton, der unsere übergeordnete Abteilung leitet, An Taoiseach Enda Kenny, An Tanaiste Eamon Gilmore und viele andere Minister, die sich in den letzten zwölf Monaten auf dem internationalen und nationalen Markt für Irland eingesetzt haben. IDA möchte auch die Leistung seiner Schwestergesellschaften, Enterprise Ireland, Forfas und Science Foundation Ireland (SFI), Shannon Development und Údarás na Gaeltachta hervorheben.

WACHSENDER BEITRAG AUSLÄNDISCHER DIREKTINVESTITIONEN ZUR IRISCHEN WIRTSCHAFT
Forfas ermittelte vor kurzem den Beitrag der ausländischen, internationalen Unternehmen in Irland zur Wirtschaft in seiner jährlichen Unternehmensumfrage ABSEI (Annual Business Survey of Expenditure in Ireland). Diese ergab Folgendes:

  • Die Exporte der IDA-Kundenunternehmen stiegen im Jahr 2011 um 7,5 %, schneller als der nationale Durchschnitt von 5,7 %.
  • IDA-Kundenunternehmen investierten 18,8 Mrd. € in die irische Wirtschaft, im Vergleich zu 2010 ein Anstieg um 10 %.
  • Personalaufwendungen sind von 7,0 Mrd. € auf 7,3 Mrd. angestiegen.
  • Die Ausgaben für Material aus Irland sind von 1,5 Mrd. € auf 1,7 Mrd. angestiegen.
  • IDA-Kundenunternehmen gaben 9,6 Mrd. € für Dienstleistungen in Irland aus, im Vergleich zu 8,5 Mrd € im Jahr 2010.

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