Press Release 15 Jan 2015

  • Gesamtbeschäftigung bei IDA-Firmenkunden jetzt bei 174.488 – höchster bislang verzeichneter Stand
  • Hohe Anzahl von Erstinvestoren durch 88 Firmen, die sich in Irland niederlassen
  • Agentur enthüllt Strategie für die nächste Entwicklungsphase im ersten Quartal


(6. Januar 2015) – IDA Ireland, die für ausländische Direktinvestitionen zuständige irische Wirtschaftsförderungsbehörde, vermeldete die Schaffung von 15.012 neuen Arbeitsplätzen bei IDA-Firmenkunden im Verlauf von 2014. Unter Berücksichtigung der abgebauten Stellen liegt der Nettozuwachs in der Beschäftigung bei 7.131, einem der höchsten Nettozuwächse an neuen Stellen in den vergangenen zehn Jahren.

Die Gesamtbeschäftigung bei IDA-Firmenkunden beträgt nun 174.488 Personen: ein Höchststand in der Geschichte der IDA Ireland. Diese Leistung bei der Stellenschaffung fand vor einem besonders herausfordernden wirtschaftlichen Umfeld in Europa und Änderungen in der Körperschaftssteuer statt. IDA hat jetzt die Arbeitsplatz- und Investitionsziele überschritten, die unter ihrer Strategie Horizon 2020 gesetzt wurden, und erarbeitet zurzeit eine neue Fünf-Jahresstrategie, um die Behörde in eine neue Entwicklungsphase zu führen.

Ein dynamischer Talent-Pool in Irland, verbesserte gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen und die Konzentration auf einige Kernbereiche waren an der starken Leistung von 2014 beteiligt, gab IDA heute bekannt.

Im Jahr 2014 gab es 197 Investitionen, das entspricht einem Anstieg von 20 % gegenüber 2013. Investitionen unter neuem Namen legten erheblich zu. Im Jahr 2014 wurden hier 88 neue Investoren verzeichnet, einer Zunahme von 13 % im Vergleich zu 2013.

Die führenden Investitionen des Jahres wurden von Amazon, Bristol Myers Squibb, Fidelity, LinkedIn, Survey Monkey, Air Bnb, PayPal, Ericsson, SAP, Johnson & Johnson, West Pharmaceuticals, Zendesk, Adroll und New Relic getätigt.

Stellenzuwächse wurden in den meisten Branchen verzeichnet, auf die sich die IDA fokussiert, insbesondere aber bei digitalen Medien/Inhalten, IKT, internationalen Finanzdienstleistungen, Biowissenschaften und Unternehmensdienstleistungen.

Richard Bruton TD, Minister für Arbeit, Unternehmen und Innovation, kommentiert: „Ausländische Direktinvestitionen stellen einen zentralen Teil unseres Aktionsplans für Arbeitsplätze dar. Multinationale Unternehmen machen fast 10 % des irischen Stellenangebots aus. Aufgrund der Qualität der Arbeitsplätze, ihrer Exportorientierung und der massiven Auswirkungen auf die Gesamtwirtschaft sind sie von entscheidender strategischer Bedeutung für die Konjunktur. Deshalb haben wir eine Reihe neuer Maßnahmen ergriffen, die in den letzten vier Jahren weitere Arbeitsplätze in diesem Bereich unterstützt haben, wie zusätzliche IDA-Mitarbeiter in Auslandsmärkten, bessere Qualifikationen und ein verbessertes Steuerangebot.

„Die heutigen Ergebnisse zeigen, dass 2014 durch multinationale Unternehmen und mit Unterstützung der IDA eine Rekordzahl von 7.131 zusätzlichen Arbeitsplätzen geschaffen wurde. Das bedeutet, dass verglichen mit 2011 weitere 25.000 Menschen in diesen Unternehmen beschäftigt werden, was massive Auswirkungen auf die Wirtschaft hat. Martin Shanahan und seinem Team bei IDA sowie anderen innerhalb der Regierung gebührt daher großer Dank für dieses Ergebnis. Wie ich jedes Jahr sage, besteht die Herausforderung nun darin, auf dieser Leistung aufzubauen. Wir müssen dafür sorgen, dass wir mehr Arbeitsplätze schaffen und eine größere wirtschaftliche Auswirkung erzielen. Dies alles dient dem Wiederaufbau der Wirtschaft, den die Bürger in ihrem Geldbeutel spüren sollen. Ich bin zuversichtlich, dass uns dies im Jahr 2015 und den folgenden Jahren gelingen wird!“

Die Zahlen des Jahres 2014 kommentierte Martin Shanahan, Chief Executive der IDA: „Unser Fokus bei IDA liegt auf echten Arbeitsplätzen, echten Unternehmen und echten wirtschaftlichen Auswirkungen, und in diesem Zusammenhang war 2014 ein sehr erfolgreiches Jahr. Natürlich sind auch die neuen direkten Arbeitsplätze willkommen, doch wir beobachten aus den Investitionen der ausländischen Unternehmen, die mit uns zusammenarbeiten, erhebliche Zugewinne für die gesamte Binnenwirtschaft.

„IDA Ireland möchte den wichtigsten Stakeholdern, einschließlich An Taoiseach, den Regierungsministern, insbesondere dem Minister für Arbeit, Unternehmen und Innovation und den Beamten seiner Abteilung, unseren Schwesterorganisationen und Irlands Botschaftsnetzwerk für ihre Unterstützung in diesem Jahr danken. Am meisten möchten wir uns bei all den Unternehmen bedanken, die 2014 Arbeitsplätze in einer Vielzahl von Branchen geschaffen haben, wodurch IDA ihre eigenen Ziele, wie im Aktionsplan für Arbeitsplätze festgelegt, erreichen konnte. Ich möchte den IDA-Mitarbeitern auch für ihr Engagement, ihre Professionalität und ihre starke Arbeitsmoral danken, die dazu beigetragen haben, die guten Ergebnisse von 2014 zu erreichen.“

Auswirkungen auf die Immobilien-/Baubranche
IDA schätzt, dass für zehn durch ausländische Direktinvestitionen (FDI) geschaffene Arbeitsplätze weitere sieben in der Gesamtwirtschaft entstanden. FDI-Investitionen in die Immobilien- und Baubranche, die sich in den letzten Jahren mit beispiellosen Herausforderungen konfrontiert sah, tragen in erheblichem Maß zur Wirtschaft bei.

Schätzungen zufolge sind derzeit etwa 10.000 Menschen in Bauprojekten von IDA-Firmenkunden beschäftigt, die erhebliche wirtschaftliche Impulse für die Branche und die Gesamtwirtschaft erzeugen.

Diese sekundären wirtschaftlichen Auswirkungen sind von entscheidender Bedeutung, da den von FDI für die Gesamtwirtschaft geleisteten Beitrag insgesamt ausgleichen. Diese Maßnahme begünstigt insbesondere Ortsansässige und Subunternehmen.

Körperschaftssteuer
Irlands Körperschaftsteuer wurde 2014 durch Änderungen im Rahmen des Haushaltsplans für 2015 verbessert. Durch diese Änderungen kann das Land ausländische Investitionen in den kommenden Jahren beibehalten und neue hinzugewinnen, um Irlands Angebot auch weiterhin für ausländische Investoren zu stärken.

Die IDA freute sich besonders, dass sich die irische Regierung erneut fest verpflichtet, Irlands attraktiven Körperschaftssteuersatz bei 12,5 % zu belassen, einem Grundpfeiler der irischen Wettbewerbsfähigkeit. Insbesondere begrüßte die IDA neue Maßnahmen, darunter als neues Spitzenprodukt ein Instrument zur Wissensentwicklung, die Erweiterung der F&E-Steuergutschriften und ein verbessertes Special Assignee Relief Programme (SARP, Entlastungsprogramm für Sonderrechtsnachfolge).

Außerdem begrüßt die IDA proaktive Änderungen an Irlands Steuersitzregeln, die Klarheit für Unternehmen schaffen, die in Irland tätig sind oder erstmals in Irland investieren. Diese Änderung bestätigt Irlands internationalen Ruf als Land mit einem stabilen, transparenten und fairen Steuersystem, indem sie Klarheit in die Interaktionen zwischen Irlands Steuervorschriften und den Steuersystemen anderer Länder bringt.

Das irische Körperschaftssteuersystem basiert in Bezug auf Mitarbeiter, Lohn- und Kapitalinvestitionen auf solider wirtschaftlicher Substanz. Daher sollten alle international berücksichtigten Änderungen Irland zugutekommen und nicht Irlands aktuelles Portfolio bedrohen.

Regionen

Horizon 2020 setzte sich ehrgeizige regionale Ziele zur Wirtschaftsentwicklung, um Investitionen in Regionen außerhalb von Dublin und Cork zu verteilen. Trotz der Herausforderung durch diese Ziele war 2014 ein weitaus besseres Jahr für die regionale Verteilung. Außerhalb von Dublin und Cork wurden 37 % der Investitionen getätigt, was der besten Leistung seit dem Beginn der aktuellen Strategie entspricht und über den 30 % des Vorjahres liegt.

Viele komplexe Faktoren beeinflussen die Standortentscheidung von Investoren. Dazu zählen ihre weltweit steigende Präferenz für Großstädte mit mehr als einer Million Einwohnern, bedeutende Konkurrenz durch Standorte mit niedrigeren Kosten in UK und Osteuropa sowie attraktive regionale Unterstützung.

Insbesondere Unternehmen im aufstrebenden Technologiesektor, die sich rasch vergrößern müssen, bevorzugen Dublin für ihre Niederlassung, was die Umsetzung der regionalen Zielstellung erschwert. An vielen regionalen Standorten konnten jedoch im Lauf des Jahres hochwertige Investitionen getätigt werden. Zum Beispiel wurden Investitionen von Jazz Pharmaceuticals in der Grafschaft Roscommon, von Beckton Dickinson in Drogheda, von NuVasive in Waterford, von Teleflex in Athlone und von ClearStream Technologies in Enniscorthy angekündigt. Besonders starke Leistungen werden von mehreren Regionen vor allem im Nordosten und Südwesten verbucht.

Marktausblick
Als Kommentar zu den Marktperspektiven für 2015 sagte Shanahan: „Auf Grundlage der kurzfristigen IDA-Maßnahmen für das erste Quartal 2015 sind wir hinsichtlich des zukünftigen Investitionsflusses nach Irland optimistisch. In Bezug auf den Rest des Jahres sind wir vorsichtig optimistisch, dass Irland gut aufgestellt ist, um wichtige Geschäfte in einer Reihe von Branchen abschließen zu können.

Doch jeder Abschluss ist hart erkämpft und wir müssen insbesondere bei den Kosten wettbewerbsfähig bleiben und uns vor Selbstzufriedenheit hüten. Die Fehler der Vergangenheit dürfen nicht wiederholt werden. Schlechte Wachstumsaussichten für Europa sind eine zusätzliche Herausforderung. Schlussendlich kann die Bedeutung der schulischen und beruflichen Bildung für den Nachwuchs an fähigen Stellenbewerbern nicht stark genug betont werden. Trotz eines schwierigen Umfelds sind wir bei IDA zuversichtlich, dass wir 2015 starke Leistungen erzielen können, insbesondere beim Fortsetzen der strategischen Neuausrichtung, die wir in Kürze für die Behörde festlegen.“

Kontakt

Kontakt IDA Irland

Sie werden feststellen, dass wir proaktiv und professionell auf Ihre Bedürfnisse eingehen und bereit sind, uns in besonderem Maße für Sie einzusetzen.

Kontakt IDA Irland