Press Release 04 Jan 2011

  • Weltweit führende multinationale Konzerne und aufstrebende Unternehmen erhöhen Investitionen in Irland
  • Fast 11.000 Arbeitsplätze geschaffen – exportinduzierte Erholung sorgt für neue Stellen
  • Zahl der Stellen pro Investition doppelt so hoch wie noch 2009
  • Zahl der Unternehmen, die erstmals in Irland investieren, um 20 Prozent gestiegen
  • FE&I-Investitionen in Höhe von über 500 Millionen Euro

Trotz weltweiter wirtschaftlicher Unsicherheit war in Irland 2010 ein deutlicher Anstieg ausländischer Direktinvestitionen zu verzeichnen. Der IDA gelang es, noch mehr Unternehmen für Investitionen in Irland zu gewinnen und die bereits ansässigen Unternehmen davon zu überzeugen, ihre Geschäftstätigkeit in Irland auszuweiten und zu diversifizieren. Zu den Unternehmen, die 2010 zum ersten Mal in Irland investierten, zählen D&B, Telefonica, Warner Chilcott, LinkedIn, EA, Riot Games, Webroot, FC Stone, Spencer Stuart, Fi-Tek, Genband, Synchronoss, Aspect, Streamserve und IIR.

Trotz der Turbulenzen in der globalen Wirtschaft, in der laut OECD ein Rückgang der ausländischen Direktinvestitionen um 8 Prozent zu verzeichnen war, und trotz des gestiegenen Wettbewerbs um diese Direktinvestitionen konnte die IDA 126 Investitionen sichern. IDA Kundenunternehmen schufen 2010 fast 11.000 neue Stellen, eine Zahl, die deutlich über dem Ergebnis von 2009 liegt (4.615 geschaffene Stellen). Viele der bestehenden und neuen Kunden der IDA werben derzeit aktiv Mitarbeiter in Irland an. Zu diesen Kunden zählen HP, Accenture, Citi, Google, Facebook, Eli Lilly and MSD.

Investitions-Highlights:

  • Fast 11.000 neue Arbeitsplätze geschaffen
  • Insgesamt 126 neu gewonnene ausländische Direktinvestitionen
  • 47 Unternehmen investieren erstmals in Irland – eine Steigerung von 20 Prozent gegenüber 2009
  • Investitionen in Forschung, Entwicklung und Innovation (FE&I) in Höhe von über 500 Millionen Euro
  • 62 Prozent der Investitionen von bereits niedergelassenen Unternehmen
  • Über 60 Prozent der Körperschaftssteuer in Irland von IDA Kunden entrichtet
  • 75 Prozent aller Exporte in Irland von IDA Kundenunternehmen getätigt
  • Erneute Investitionen im Produktionssektor, teils aufgrund Irlands verbesserter Wettbewerbsfähigkeit
  • Starke Zunahme von Investitionen in beschäftigungsintensive Dienstleistungen
Batt O'Keeffe, TD, der irischeMinister für Unternehmen, Handel und Innovation, begrüßte diese Ergebnisse: „Trotz der weltweiten Rezessionsphase in den vergangenen zwei Jahren ist unser Nutzenversprechen an multinationale Unternehmen, die sich bereits in Irland niedergelassen haben oder sich erstmals zu einer Investition in Irland entschließen, im weltweiten Vergleich noch immer eines der attraktivsten.“

„Der geballte Einfluss von Irlands verbesserter Wettbewerbsfähigkeit, gepaart mit der Festlegung auf unseren Körperschaftssteuersatz von 12,5 Prozent sowie schnellen und entschiedenen Maßnahmen seitens der Regierung zur Bekämpfung der schwierigen wirtschaftlichen Situation hat den Zufluss ausländischer Direktinvestitionen auf herausragende Weise begünstigt.“

„Die Investitionen auf Vorkrisenniveau kommen aus unseren traditionellen Märkten in Nordamerika, dem europäischen Festland und dem Vereinigten Königreich sowie aus neuen wachstumsstarken Märkten.“
„Anhand dieser Ergebnisse wird deutlich, dass die Regierung mit ihrer Investitionsstrategie für Wissenschaft, Technologie und Innovation zur Schaffung hochqualifizierter Arbeitsplätze und zur Förderung der exportinduzierten wirtschaftlichen Erholung auf dem richtigen Weg ist.“

„In einem entscheidenden Schritt hat die Regierung die irischen Agenturen für Unternehmen und Innovation, darunter die IDA Ireland, im Rahmen des Vierjahresplans für wirtschaftlichen Aufschwung mit den nötigen Mitteln ausgestattet, um die Vorgaben für die Schaffung von Arbeitsplätzen zu erfüllen und unsere Rückkehr zu einem nachhaltigen wirtschaftlichen Wachstum zu beschleunigen“, so Minister O'Keeffe.

Der CEO der IDA Ireland, Barry O’Leary, meinte dazu: „Auch im Jahr 2010 flossen wieder beträchtliche Summen ausländischer Direktinvestitionen nach Irland. Besonders vielversprechend ist der deutlich gestiegene Umfang der einzelnen Investitionen von vielen der weltweit größten Unternehmen. Im vergangenen Jahr ist die Zahl der Arbeitsplätze, die aufgrund von getätigten Investitionen entstanden sind, merklich gestiegen, ja die Zahl der Stellen pro Investition lag im Vergleich zu 2009 im Durchschnitt gar doppelt so hoch. Das exportorientierte Wachstum wirkt sich positiv auf das Beschäftigungsportfolio der Kunden der IDA aus, die 2010 fast 11.000 neue Arbeitsplätze schufen – ein deutlicher Anstieg im Vergleich zu den insgesamt 4.615 neuen Stellen im Vorjahr.“
 
Exportinduzierte wirtschaftliche Erholung
Es wird allgemein angenommen, dass Irlands wirtschaftliche Erholung auf Exporten basieren wird. Wirtschaftsprognosen deuten auf eine erhebliche Stärkung der Position Irlands hin: Schätzungen des irischen Wirtschaftsforschungsinstituts ESRI zufolge werden die irischen Exporte 2010 um 7,5 Prozent und 2011 um 5,5 Prozent zulegen. 75 Prozent aller Exporte in Irland werden von IDA Kunden getätigt. Die Expansion und Entwicklung multinationaler Unternehmen mit ihrem starken Fokus auf Exporten hochwertiger Güter- und Dienstleistungen ist von grundlegender Bedeutung für die irische Wirtschaft und eine wesentliche Komponente der wirtschaftlichen Erholung Irlands.
 
Horizon 2020
Im März 2010 veröffentlichte die IDA ihre Strategie für das neue Jahrzehnt: Horizon 2020. Diese Strategie beinhaltet unsere Einschätzung darüber, wie sich das Umfeld, in dem wir agieren, in den nächsten zehn Jahren verändern wird und welche Chancen sich aus globalen Trends für ausländische Direktinvestitionen ergeben werden. In der Horizon-2020-Strategie sind unsere Ziele für den Fünfjahreszeitraum bis 2014 dargelegt sowie die Richtung, welche die IDA zur Verfolgung dieser Ziele einschlagen wird. Angesichts der heutigen Ergebnisse können wir sehr zuversichtlich sein, dass die IDA ihre Fünfjahresziele erreichen wird.
 
Neuausrichtung bestehender Kunden
Die Erweiterung und Neuausrichtung der Geschäftstätigkeiten und Aktivitäten von Kunden in Irland ist wesentlicher Bestandteil von Horizon 2020. Die IDA setzt demnach bei ihren Kundenunternehmen auch einen Schwerpunkt auf geschäftlichen Wandel. In diesem Zusammenhang war es sehr ermutigend zu sehen, dass eine große Zahl bestehender Kunden Investitionen zu Expansions- und Diversifizierungszwecken ankündigte. Dabei standen Kompetenz- und Technologieverbesserungen, FE&I im Bereich Produkte und Prozesse sowie Energieinitiativen im Vordergrund, aber auch die Übernahme neuer Aufträge zur Stärkung der strategischen Bedeutung der irischen Niederlassungen innerhalb der Muttergesellschaften.
 

Zu den Unternehmen, die Investitionen zu Expansions- und Diversifizierungszwecken ankündigten, zählen HP, SAP, Google, PayPal, eBay, AOL, Gala Games, Kellogg’s, Kostal, Eli Lilly, MSD, Stream Global Services, ServiceSource, Salesforce.com, Hertz und Accenture.Expandierende internationale Finanzdienstleister waren beispielsweise Zurich, Axa, Citi, State Street, UnitedHealth Group, Allianz und Generali.

 
Fertigung
Der Fertigungssektor ist eine tragende strategische Säule der irischen Wirtschaft. Da viele der weltweit führenden multinationalen Unternehmen, darunter Intel, Analog Devices, EMC, Abbott, Medtronic, Boston Scientific, Liebherr, Kostal, J&J und Pfizer, mit bedeutenden Produktionsniederlassungen in Irland stark vertreten sind, wird der Fertigungssektor auch in Zukunft wesentlicher Bestandteil des irischen Portfolios für ausländische Direktinvestitionen bleiben. Dank Irlands verbesserter Wettbewerbsfähigkeit konnten auch 2010 wieder Produktionsinvestitionen von Unternehmen wie Warner Chilcott, MCI, Merit Medical, Hollister, Yves Rocher, Lufthansa Technik, Goodman Medical, Zeus, Valeo und Freund angelockt werden.
 

Forschung, Entwicklung und Innovation (FE&I)

Die IDA konnte 2010 einige hochkarätige FE&I-Projekte mit FE&I-Investitionen in Höhe von über 500 Millionen Euro für Irland gewinnen. FE&I spielen im Rahmen von Irlands Bemühungen um ausländische Direktinvestitionen eine strategisch wichtige Rolle zur Sicherung bestehender Arbeitsplätze und zur Wegbereitung für künftiges Beschäftigungswachstum. Zu den Unternehmen, die 2010 FE&I-Investitionen ankündigten, zählen IBM (Smarter Cities), das United Technologies Research Centre (erneuerbare Energien), Alcatel-Lucent/Bell Labs, HP Galway, Biotrin sowie das Global Analytics Centre von Accenture.

Durch Initiativen der Science Foundation Ireland (SFI) konnte das Forschungsumfeld für internationale Investoren optimiert werden. Viele dieser Investoren sind an Initiativen beteiligt, die von der SFI finanziert werden.

Studienfachwahl und künftige Berufschancen

Ausländische Direktinvestitionen unterliegen einem ständigen Wandel , insbesondere aufgrund der Entwicklung neuer Technologien und Geschäftsmodelle. Bewerbern mit den passenden Fähigkeiten werden multinationale Unternehmen auch in Zukunft Beschäftigungschancen in Aussicht stellen. Zu einem Zeitpunkt, da Eltern und Schüler die besten Chancen für ihre Zukunft sowie für langfristige Beschäftigungsverhältnisse ausloten, lässt entsprechendes Datenmaterial durchweg überzeugend darauf schließen, dass sich in Sektoren wie beispielsweise Informationstechnologie, digitale Medien, moderne Fertigung, Biowissenschaften, Medizintechnologie, internationale Finanzdienstleistungen und international gehandelte Dienstleistungen auch in Zukunft sehr gute Möglichkeiten ergeben werden. IDA Kundenunternehmen werben aktiv Kandidaten an, die technologisch kompetent sind und Fähigkeiten in den Bereichen Technik, Mathematik, Wissenschaft und internationale Finanzwirtschaft sowie Mehrsprachigkeit aufweisen.

Irlands relative Position hinsichtlich ausländischer Direktinvestitionen

Gemäß dem globalen IBM Trendbericht 2010 ist Irland weltweit führender Standort für durch ausländische Investitionen geschaffene Arbeitsplätze pro Kopf. Dies gibt Anlass zu neuer Zuversicht, dass das Land seinen guten Ruf als Ziel für ausländische Direktinvestitionen untermauern kann. Irlands herausragende Position wird in diesem Bericht zudem durch Top-Ten-Platzierungen in den Kategorien „geschätzte Arbeitsplätze in Forschung und Entwicklung“ sowie „Arbeitsplätze im Bereich Unterstützungsdienste für Unternehmen“ unterstrichen.

Außerdem erlangte Irland 2010 im IMD World Competitiveness Yearbook im Hinblick auf wichtige Maßnahmen, die sich auf ausländische Direktinvestitionen auswirken, folgende Platzierungen:
  • Körperschaftssteuer: Rang 1
  • Verfügbarkeit qualifizierter Arbeitskräfte: Rang 4
  • Offenheit für neue Ideen: Rang 4
  • Arbeitsproduktivität: Rang 6
  • Vorhandensein finanzieller Kompetenzen: Rang 7
  • Flexibilität und Anpassungsfähigkeit der Bevölkerung: Rang 7

Für multinationale Unternehmen, die Entscheidungen über mobile Investitionen zu treffen haben, sind dies entscheidende Kriterien.

 
Wettbewerbsfähigkeit
Die irische Wettbewerbsfähigkeit hat 2010 einen deutlichen Sprung gemacht. Die Kosten für Energie, Mieten (gewerblich, privat), Dienstleistungen, Baumaßnahmen und Arbeit sind ohne Ausnahme günstiger geworden. Sowohl die Gas- als auch die Strompreise liegen mittlerweile unter dem Euro-Durchschnitt und auch die Lebenshaltungskosten sind gesunken. Die Büromieten sind deutlich geschrumpft (in der Regel um bis zu 40 Prozent) und EU-Prognosen zufolge werden sich die Lohnkosten in Irland von 2008 bis 2012 im Vergleich zum EU-27-Durchschnitt um ganze 13 Prozent verbessert haben. Die verbesserte Wettbewerbsfähigkeit trägt zur Sicherung neuer ausländischer Direktinvestitionen für Irland bei. Die Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit sollte also auch in Zukunft mit Nachdruck verfolgt werden.
 
Optimierung der Infrastruktur in Irland
Irlands Infrastruktur hat sich in den letzten Jahren deutlich verbessert, wodurch wir als Standort für ausländische Direktinvestitionen noch attraktiver geworden sind. Ein verbesserter Zugang zu Gateway-Standorten, der Bau einer Ost-West-Verbundleitung durch EirGrid für mehr Versorgungssicherheit und zur Bereitstellung eines Absatzmarktes für überschüssige Energie sowie die neue internationale Telekommunikationsinfrastruktur von ESB Telecoms und Hibernia (Projekt Kelvin) haben einen positiven Einfluss auf die Infrastruktur. Zudem ergibt sich im Zuge der Fertigstellung des Terminal 2 am Dubliner Flughafen die Möglichkeit eines neuen direkten Zugangs zu bestehenden Märkten und Wachstumsmärkten. Der Hafentunnel von Dublin erleichtert den Warentransport und schafft eine günstige Verbindung (nur ca. 20 Minuten) zwischen dem International Financial Services Centre und dem Dubliner Flughafen. Darüber hinaus werden zur Optimierung der Infrastruktur umfassende Investitionen in den Schienenverkehr getätigt: Durch eine Reihe neuer Schienenfahrzeuge, den Ausbau des Straßenbahnnetzes in Dublin sowie häufigere und schnellere Städteverbindungen wird Irlands Attraktivität als Standort für ausländische Direktinvestitionen verbessert.
 
Regionen
Im Rahmen der Horizon-2020-Strategie haben wir uns das ehrgeizige Ziel gesetzt, 50 Prozent der Investitionen außerhalb von Dublin und Cork zu sichern. Wir verfolgen mit Zuversicht, wie Unternehmen in wichtige regionale Standorte investieren. Dazu zählen Warner Chilcott (200 Stellen, Dundalk), Global Indemnity (30 Stellen, Cavan), MCI (50 Stellen, Manorhamilton, Co Leitrim), United Health (200 Stellen, Letterkenny), Zeus (75 Stellen, Letterkenny), Elanco/Eli Lilly (anhaltende Investitionen in das Produktionswerk für Impfstoffe in Sligo), Freund (25 Stellen, Tullamore), Valeo (F&E-Investition in Tuam, Co Galway), Hollister (200 Stellen, Ballina, Co Mayo), Merit Medical (100 Stellen, Galway), EA (200 Stellen, Galway), Stream Serve (20 Stellen, Galway), Lumension (20 Stellen, Galway), Synchronoss (Galway), IIR (50 Stellen, Galway), Genband (100 Stellen, Galway), Aspect (Galway), HP (105 Stellen, Galway), Goodman Medical (115 Stellen, Galway), Enercon (30 Stellen, Tralee), Straker (25 Stellen, Tralee) und Citi (Waterford). Investitionen in Cork tätigten u. a. Eli Lilly (100 Stellen), das United Technologies Research Centre (37 Stellen), Otterbox (50 Stellen), PAS Technologies und Yves Rocher.
 
Wachstumsmärkte

Die Horizon-2020-Strategie beinhaltet das Ziel, 20 Prozent der Greenfield-Investments (Neugründungen von Standorten) aus Wachstumsmärkten anzulocken. Dieser Schwerpunkt auf Wachstumsmärkten hat die IDA in den letzten Monaten dazu veranlasst, zusätzlich zu den in den letzten Jahren errichteten Niederlassungen in Shanghai und Mumbai, eine neue Niederlassung in Singapur sowie eine zweite Niederlassung in China (Shenzhen) zu eröffnen. Zudem soll Anfang 2011 auch eine zweite Niederlassung in Indien (Bangalore) eröffnet werden.

Die IDA wird ihre Strategie des Unternehmenswandels zur Erhöhung der Wirksamkeit und Effizienz der Agentur weiterverfolgen und gleichzeitig ihre operative Präsenz sowohl in Irland als auch international kontinuierlich prüfen und verbessern.
 
Beschäftigungsportfolio und Unternehmenswandel

2010 schufen die Kundenunternehmen der IDA Ireland 10.897 neue Stellen – ein deutlicher Anstieg gegenüber dem Vorjahr.

Unsere Strategie zielt darauf ab, jedes Jahr so viele neue Arbeitsplätze wie möglich zu gewinnen, wobei der Erhaltung bestehender Arbeitsplätze eine ebenso hohe Priorität eingeräumt wird. Wir sind uns darüber im Klaren, dass in jedem Jahr auch Arbeitsplatzverluste aus unterschiedlichen Gründen auftreten, beispielsweise aufgrund von veränderter Wettbewerbsfähigkeit, Konkurrenz von anderen Niederlassungen des gleichen Unternehmens, Produkt- und Technologielebenszyklen oder globaler Standortrationalisierung infolge von Fusionen und Übernahmen.
 

Um den Erhalt von Arbeitsplätzen in Irland zu fördern, ermutigt die IDA ihre Kunden aktiv dazu, sich für den beständigen Wandel ihres Unternehmens einzusetzen, und unterstützt sie zudem bei Programmen, um:

  •  die unternehmensweite Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern
  • den Einsatz neuer Technologien zu optimieren
  • die Fachkenntnisse im Unternehmen zu erweitern
  • sich im Bereich Forschung, Entwicklung und Innovation zu engagieren
  • neue Geschäftsprozesse zu entwickeln
  • die unternehmerischen Aktivitäten energieeffizienter zu gestalten
 

Um die Kunden dabei zu unterstützen, Verbesserungen und Investitionen zur Umgestaltung ihrer Geschäftstätigkeit in Irland auf den Weg zu bringen, ist eine kontinuierliche Planung erforderlich. So können Stellen gesichert und Verluste minimiert werden.

2010 verzeichneten die von der IDA geförderten Unternehmen einen Verlust von 9.545 Stellen, sodass das Beschäftigungsporfolio der IDA unter dem Strich einen Gesamtzuwachs von 1.352 Stellen aufwies. Etliche Arbeitsplatzverluste entstanden aufgrund des Stellenabbaus, der in der ersten Jahreshälfte 2009 angekündigt worden war.
 

Auswirkungen ausländischer Direktinvestitionen auf die Wirtschaft

Die von der IDA geförderten Unternehmen beschäftigen rund 139.000 Mitarbeiter, wobei insgesamt 240.000 Arbeitsplätze in der irischen Wirtschaft dank dieser Unternehmen entstanden sind. Zudem haben sie einen Anteil von 110 Mrd. Euro bzw. über 75 Prozent am gesamten Exportvolumen (Güter und Dienstleistungen) in Irland. Diese Unternehmen tragen mit direkten Ausgaben in Höhe von 19 Milliarden Euro zur irischen Wirtschaftsleistung bei.

 
 

Perspektiven hinsichtlich ausländischer Direktinvestitionen und Irlands Ruf

Die globalen Perspektiven hinsichtlich ausländischer Direktinvestitionen stellen uns auch 2011 vor Herausforderungen, doch durch einen beständigen Einsatz für die Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit wird Irland günstig aufgestellt sein, um weitere bedeutende ausländische Direktinvestitionen zu gewinnen und nachhaltig zur exportinduzierten wirtschaftlichen Erholung Irlands beizutragen. Infolge der wichtigen ausländischen Direktinvestitionen, die 2010 gesichert werden konnten, ergaben sich starke Impulse für Investitionen, die auch 2011 greifen werden. Wir konnten mit Zuversicht beobachten, dass im Rahmen vieler der Investitionen, die im vergangenen Jahr gesichert wurden, in diesem Jahr neue Mitarbeiter angeworben werden sollen, was einen weiteren Beschäftigungszuwachs im IDA-Portfolio zur Folge haben wird. Die IDA setzt ihren Schwerpunkt auch weiterhin auf High-End-Fertigung, globale Dienstleistungen und FE&I in zahlreichen verschiedenen Branchen. Insbesondere in den Sektoren IKT, digitale Medien, internationale Finanzdienstleistungen, international gehandelte Dienstleistungen, Biowissenschaften und Umwelttechnik rechnen wir mit weiterem Wachstum.

Die Wiederherstellung des guten Rufs Irlands in den internationalen Medien wird 2011 mit großer Priorität verfolgt werden und die IDA wird eng mit allen relevanten Interessengruppen des Team Ireland zusammenarbeiten. Irlands Nutzenversprechen, das unseren Talent-Pool, die attraktive Körperschaftssteuer, die hohe Zahl an Unternehmen, die erfolgreich in Irland investiert haben, sowie unsere technologische Kompetenz beinhaltet, ist für viele der weltweit führenden multinationalen Konzerne und aufstrebenden Unternehmen noch immer äußerst attraktiv.
 
Um Irland in der globalen Geschäftswelt zu positionieren, startete die IDA im vierten Quartal 2009 eine neue Marketingkampagne in Nordamerika. 2010 bauten wir diese Kampagne aus und erweiterten den Einflussbereich auf Europa und Indien.   Es ist von grundlegender Bedeutung, dass Irlands Investmentbotschaft in den internationalen Medien präsent ist. Daher waren Medieninterviews mit global ausgerichteten Wirtschaftssendern wie CNBC, Bloomberg und Fox auch Teil unserer Marketingstrategie.
 
Fazit
Barry O’Leary, CEO der IDA Ireland, folgerte: „Der Bedarf an mehr ausländischen Direktinvestitionen war noch nie so hoch.“ Als Nation und mithilfe der Assets und Möglichkeiten des Team Ireland sind wir durchaus in der Lage, in Zukunft noch mehr ausländische Investoren nach Irland zu locken. Im Hinblick auf die Entwicklungen des letzten Jahres ist besonders hervorzuheben, dass die IDA Investitionen aus 47 Ländern sichern konnte, die sich erstmals in Irland niederließen, sowie weitere 79 Investitionen von bereits in Irland ansässigen Unternehmen. Das Maß an Vertrauen, das ausländische Investoren Irland entgegenbringen, ist ein Zeichen dafür, dass wir einer der weltweit führenden Standorte für ausländische Direktinvestitionen bleiben werden.
 
Internationale Investoren haben nach wie vor Vertrauen in Irland. Daher sollten auch wir auf unsere Fähigkeit vertrauen, noch mehr Investitionen nach Irland locken zu können. Dank der gestiegenen Wettbewerbsfähigkeit kann Irland mehr ausländische Direktinvestitionen verbuchen, was der exportinduzierten wirtschaftlichen Erholung Irlands durchweg zugutekommt.“
 
 

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