Press Release 01 Feb 2012

Im Jahr 2011 wurden bezüglich der Schaffung neuer Stellen durch multinationale Unternehmen hervorragende Ergebnisse erzielt. Das exportinduzierte Wachstum führte zu mehr als 13.000 neuen Stellen im Zusammenhang mit ausländischen Direktinvestitionen.

  • Mehr als 13.000 neue Stellen in verschiedensten Exportbranchen
  • Weltweit führende multinationale und aufstrebende Unternehmen tätigen höhere Investitionen in Irland
  • Exportinduziertes Wachstum führt zu mehr Beschäftigung
  • Rekordanzahl an neu gewonnenen Investitionen – 148 gesichert
  • Die Zahl der Unternehmen, die zum ersten Mal in Irland investiert haben, ist um 30 % gestiegen
  • Hervorragende Exportzahlen (ca. 115 Milliarden Euro – mehr als 70 % der Exporte Irlands)
  • Beschäftigungsmöglichkeiten dank ausländischer Direktinvestitionen (bei Studienfachwahl von Bedeutung)

Im Jahr 2011 konnten in Bezug auf die von Irland gewonnenen ausländischen Direktinvestitionen hervorragende Ergebnisse verzeichnet werden. In IDA Kundenunternehmen wurden im vergangenen Jahr mehr als 13.000 neue Stellen geschaffen; dies entspricht gegenüber der Vorjahreszahl von 10.897 Stellen einem Anstieg von 20 %. Damit erhöht sich die Gesamtzahl der direkt bei IDA Kundenunternehmen Beschäftigten auf fast 146.000.

Die Zahl der von IDA Kundenunternehmen getätigten Investitionen erhöhte sich 2011 insgesamt um 17 %. Trotz der derzeitigen Situation der Weltwirtschaft und eines starken Anstiegs des internationalen Wettbewerbs konnte im Laufe des Jahres in den verschiedenen Branchensegmenten die Rekordzahl von 148 neuen Investitionen erzielt werden. Am erfreulichsten ist die Tatsache, dass die Zahl der Unternehmen, die zum ersten Mal in Irland investiert haben, um 30 % gestiegen ist.

Die wichtigsten Investitionen in Irland im Jahr 2011 betrafen Ankündigungen von Twitter, Intel, IBM, Coca-Cola, Amgen, Pfizer, MSD, PayPal, Fidelity, HedgeServe, VMware, EA/Bioware, Prometric, Sumitomo (JRI America), Harmac, Analog Devices und der Gilt Groupe.

Der Minister für Arbeitsplätze, Unternehmen und Innovation Richard Bruton TD begrüßte diese Ergebnisse und stellte fest: „Diese Ergebnisse stellen einen sehr wichtigen Erfolg in einer äußerst schwierigen Zeit auf dem Arbeitsmarkt dar. Es wurden nicht nur in erheblichem Maße neue Stellen geschaffen, sondern – und dies ist genauso wichtig – es war zudem bei der Anzahl der Arbeitsplatzverluste ein Rückgang zu verzeichnen. Dies führte dazu, dass sich der Nettobeschäftigungszuwachs in staatlich geförderten multinationalen Unternehmen im Jahr 2011 auf eine äußerst gesunde Zahl von mehr als 6.000 belief.

Wenn wir genügend neue Stellen schaffen wollen, um die derzeitigen massiven Herausforderungen in Bezug auf die Beschäftigungssituation zu bewältigen, müssen wir uns vor allem auf die großen Stärken konzentrieren, über die wir im Bereich multinationale ausländische Unternehmen verfügen. In diesem Monat werde ich den Maßnahmenplan der Regierung zur Schaffung von Stellen vorstellen und dabei auf diese Stärken bauen, um sowohl unsere heimischen Unternehmen zu unterstützen als auch noch mehr dynamische multinationale Unternehmen nach Irland zu holen. Auf diese Weise können wir auf die großen Erfolge des Jahres 2011 aufbauen und mit der Beschäftigungskrise angemessen umgehen.“

Barry O’Leary, CEO von IDA Ireland, äußerte sich folgendermaßen:

„Trotz eines schwierigen wirtschaftlichen Umfelds flossen auch im Jahr 2011 weiterhin beträchtliche Summen ausländischer Direktinvestitionen nach Irland. Am erfreulichsten waren dabei der Anstieg der Beschäftigungszahlen und die Erhöhung der Investitionen durch IDA Kundenunternehmen.

Das exportinduzierte Wachstum, das insbesondere im Dienstleistungssektor zu verzeichnen war, wirkte sich positiv auf das Beschäftigungsportfolio der IDA-Kunden aus und führte im Jahr 2011 zu 13.000 neuen Stellen. Dies entspricht einem Anstieg gegenüber dem Vorjahr um 20 %. Die Zahl der Arbeitsplatzverluste lag auf dem niedrigsten Stand seit über einem Jahrzehnt. Dies führte zum besten Nettobeschäftigungszuwachs seit mehr als zehn Jahren. Die neuen Stellen wurden überwiegend in den Bereichen IKT, Biowissenschaften, Finanzdienstleistungen, Unternehmensdienstleistungen und digitale Medien geschaffen.“
 

Investitions-Highlights

  • Mehr als 13.000 neue Stellen – gegenüber 2010 ein Anstieg um 20 %
  • Rekordzahl von insgesamt 148 Investitionen gewonnen – gegenüber dem Vorjahr ein Anstieg um 17 %
  • 61 Unternehmen investierten erstmals in Irland – eine Steigerung von 30 % gegenüber 2010
  • Bei den irischen Exporten sind 115 Milliarden Euro (mehr als 70 %) den IDA Kundenunternehmen zuzurechnen
  • Ca. 700 Millionen Euro für neue F&E-Investitionen
  • Über 70 % der Körperschaftsteuer in Irland wurde von IDA Kundenunternehmen entrichtet
  • Seitens der IDA Kundenunternehmen flossen 19 Milliarden Euro in die irische Wirtschaft
  • Die Lohnkosten der IDA Kundenunternehmen beliefen sich auf 6,9 Milliarden Euro
  • Zwei Drittel der Unternehmensausgaben für Forschung und Entwicklung stammen von IDA Kundenunternehmen

Von den 148 ausländischen Direktinvestitionen, die 2011 getätigt wurden, stammte eine Rekordzahl von 61 von multinationalen Unternehmen, die zum ersten Mal in Irland investierten. Die übrigen 87 Investitionen wurden von bestehenden Kundenunternehmen getätigt. Von den Investitionen der bestehenden Kunden flossen 46 in Expansionen und 41 in Forschung und Entwicklung.

Die Relevanz von sich aus ausländischen Direktinvestitionen ergebenden Beschäftigungsmöglichkeiten für die Studienfachwahl

  • Die Beschäftigungschancen nehmen in den wichtigsten Kompetenzbereichen weiter zu, wodurch sich für all diejenigen, die bezüglich ihrer Karriere- und Studienmöglichkeiten eine Wahl treffen müssen, bestimmte Konsequenzen ergeben.

Im Rahmen einer Untersuchung der derzeitigen und zukünftigen Branchentrends hat IDA festgestellt, dass die Bereiche Technologie, Unternehmensdienstleistungen, Naturwissenschaften, Ingenieurswesen, Finanzdienstleistungen, Sprachen und Produktion/Lieferkettenmanagement hervorragende Karrierechancen bieten. Es ist für all diejenigen, die hinsichtlich ihrer Aus- oder Weiterbildung oder ihrer beruflichen Laufbahn eine Wahl treffen müssen, unerlässlich, sich auf die derzeitigen und zukünftigen Beschäftigungsmöglichkeiten und die von Investoren bzw. Arbeitgebern geforderten Kernkompetenzen zu konzentrieren.

Eine kürzlich von IDA durchgeführte Umfrage zu nachgefragten Kompetenzen hat ergeben, dass im Jahr 2011 bei fast der Hälfte (47 %) aller im Zusammenhang mit ausländischen Direktinvestitionen entstandenen neuen Stellen Kompetenzen in den Bereichen IKT, Naturwissenschaften und Technik/Technologie gefordert wurden; zu den nachgefragten Berufen in diesen Bereichen gehörten u. a. Computerprogrammierer, Softwareentwickler, Support-Mitarbeiter mit Sprachkenntnissen zur Unterstützung von IT-Anwendern sowie Fachleute in den Bereichen Technik, Qualitätssteuerung und Forschung und Entwicklung. Bei 19 % der Stellen werden Kompetenzen in den Bereichen Betriebswirtschaft, Finanzen und Rechnungswesen verlangt; die nachgefragten Berufe in diesen Bereichen sind beispielsweise Buchhalter, Finanzhändler sowie Finanz- und Anlageanalysten. Bei 14 % der Stellen sind Kompetenzen in den Bereichen Produktion, Versand und Logistik erforderlich; typische Berufe sind beispielsweise Prozessbediener sowie Transport- und Versandmitarbeiter. 12 % der Stellen erfordern Vertriebs- und Marketingkompetenzen und werden mit Mitarbeitern aus dem Bereich Geschäftsentwicklung sowie Marketingfachleuten besetzt, wobei bei zwei Dritteln mehrsprachige Mitarbeiter verlangt werden.

Die akademischen Einrichtungen in Irland bieten eine Vielzahl verschiedener Studiengänge an, deren Absolventen bezüglich der Branchenanforderungen qualifiziert sind, sodass ihnen entsprechende Beschäftigungschancen geboten werden. Zum Angebot gehören beispielsweise Technologieprogramme in den Bereichen Computerwissenschaft, Softwareentwicklung, Computeranwendungen und Support. So werden an irischen Universitäten und Technologieinstituten beispielsweise computerwissenschaftliche Studiengänge in Kombination mit einer Fremdsprache, Studiengänge in den Bereichen Rechnungswesen, Finanzen und internationales Management in Kombination mit Fremdsprachen, Programme im Bereich Lieferkettenmanagement/Logistik, naturwissenschaftliche Qualifikationen sowie Studiengänge in den Bereichen Chemie- und Elektrotechnik und Maschinenbau angeboten.

Exportinduzierte wirtschaftliche Erholung führt zu Stellen im Zusammenhang mit ausländischen Direktinvestitionen

Dank der hervorragenden Exportleistung konnten im Zusammenhang mit ausländischen Direktinvestitionen mehr als 13.000 neue Stellen geschaffen werden. Das exportinduzierte Wachstum ist ein wesentlicher Grund für die wirtschaftliche Erholung Irlands. Bei den irischen Exporten sind 115 Milliarden Euro oder mehr als 70 % den IDA Kundenunternehmen zuzurechnen. Das Wachstum und die Entwicklung multinationaler Unternehmen und ihre Fokussierung auf Exporte hochwertiger Güter und Dienstleistungen sind von grundlegender Bedeutung für die irische Wirtschaft und eine wesentliche Komponente der exportinduzierten wirtschaftlichen Erholung des Landes.

Auswirkungen ausländischer Direktinvestitionen auf die Wirtschaft

Ausländische Direktinvestitionen sind für die irische Wirtschaft auch weiterhin von großer Bedeutung. Neben den Exporten sind in der irischen Wirtschaft insgesamt 250.000 Stellen (1 von 7 Stellen) ausländischen Direktinvestitionen zuzurechnen. Zudem sind Ausgaben in Höhe von 19 Milliarden Euro für irische Produkte und Dienstleistungen, darunter Lohnkosten in Höhe von 6,9 Milliarden Euro, zu verzeichnen. Zu den Unternehmen, die sich bei der Wahl ihres Standorts für ausländische Direktinvestitionen für Irland entschieden haben, gehören 9 der 10 weltweit führenden Pharmaunternehmen, 8 der 10 führenden IKT-Unternehmen der USA, 17 der 25 führenden Medizingerätehersteller, mehr als 50 % der weltweit führenden Finanzdienstleistungsunternehmen, die 10 führenden internetbasierten Unternehmen und 3 der 5 weltweit führenden Spielehersteller.

Neuausrichtung bestehender Kunden

Multinationale Unternehmen sind zunehmend einem globalen Kostendruck ausgesetzt. Es ist gängige Praxis, dass Unternehmen einen jährlichen Produktivitätsanstieg von 5 bis 10 % erzielen oder eine Politik verfolgen, die die kontinuierliche Verlagerung eines bestimmten Teils der aktuellen Aktivitäten an Standorte mit niedrigeren Kosten vorsieht. Daraus folgt, dass ausländische Unternehmen, die in Irland Direktinvestitionen tätigen, kontinuierlich ihre Wettbewerbsfähigkeit verbessern und eine Neuausrichtung vornehmen müssen.

Die Neuausrichtung unserer Kundenunternehmen wird von uns in hohem Maße unterstützt. In diesem Zusammenhang war es sehr erfreulich, dass eine große Zahl bestehender Kunden im Jahr 2011 Investitionen zu Expansions- und Diversifizierungszwecken bekannt gab. Diese Investitionen bezogen sich auf Kompetenz- und Technologieverbesserungen, FE&I (Forschung, Entwicklung und Innovation) im Bereich Produkt- und Prozessverbesserungen, Energieinitiativen sowie die Übernahme neuer Aufträge zur Stärkung der strategischen Bedeutung der irischen Niederlassungen innerhalb der Muttergesellschaften.

Zu den Unternehmen, die im Jahr 2011 Investitionen zu Expansions- und Diversifizierungszwecken bekannt gaben, gehörten Intel, PayPal, HP, Boston Scientific, VMware, Pfizer, D&B und Fidelity.

IDA verfolgt die Strategie, jedes Jahr so viele neue Arbeitsplätze wie möglich zu gewinnen, wobei dem Erhalt bestehender Arbeitsplätze eine ebenso hohe Priorität eingeräumt wird. Wir sind uns darüber im Klaren, dass in jedem Jahr aus unterschiedlichen Gründen Arbeitsplatzverluste auftreten, beispielsweise aufgrund von veränderter Wettbewerbsfähigkeit, Konkurrenz von anderen Niederlassungen des gleichen Unternehmens, Produkt- und Technologielebenszyklen oder einer globalen Standortrationalisierung infolge von Fusionen und Übernahmen. Im Jahr 2011 war ein Verlust von 6.950 Stellen zu verzeichnen; dies ist die niedrigste Zahl seit mehr als einem Jahrzehnt, die zudem deutlich unter dem Vorjahreswert von 9.635 Stellen liegt. Dank mehr als 13.000 neuer Stellen und einer deutlich gesunkenen Zahl an Arbeitsplatzverlusten konnte sich das Beschäftigungsportfolio von IDA um 6.114 Stellen verbessern.

Fertigung
Der Fertigungssektor bleibt auch weiterhin eine wichtige Säule der in Irland getätigten ausländischen Direktinvestitionen. Unser guter Ruf im Fertigungsbereich ist vor allem auf die Qualität, Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen zurückzuführen.

In den vergangenen zwölf Monaten haben zahlreiche Fertigungsunternehmen in Irland in Fertigungsaktivitäten investiert. Intel tätigt Investitionen im Umfang von 500 Millionen US­Dollar für die Verbesserung seiner Fertigungsanlage in der Grafschaft Kildare und schafft in diesem Zusammenhang 200 neue Stellen im Bereich der hochwertigen Fertigung und 850 neue Stellen im Baubereich. Durch die neue Fertigungs- und Innovationsanlage im Wert von 300 Millionen US-Dollar, die Coca-Cola in Wexford eröffnet hat, werden 100 neue Stellen geschaffen. Darüber hinaus hat der führende Technologiehersteller Valeo bekannt gegeben, seine im August eröffnete Betriebsstätte in Tuam in der Grafschaft Galway um 100 Personen zu erweitern. Diese Investition beziffert sich auf 17 Millionen Euro.

Das Unternehmen Bausch and Lomb hat durch eine Investition im Umfang von 100 Millionen US-Dollar, die in seinen Herstellungsbetrieb für Augenpflegeprodukte in Waterford floss, seine Geschäftstätigkeit im Südosten des Landes weiter ausgebaut. Diese Investition ermöglichte die Schaffung von 100 Stellen im Baubereich und trug zur Sicherung der 1.100 bereits bestehenden Stellen innerhalb des Unternehmens bei. AMS tätigte Investitionen im Umfang von 4,6 Millionen Euro und beabsichtigt, durch die Errichtung einer Fertigungsanlage in Athlone 50 neue Stellen zu schaffen. Das Medizingeräteunternehmen Kelcourt gab die Errichtung eines Fertigungsbetriebs in Tullamore mit 55 neuen Stellen bekannt. Der Medizingerätehersteller Harmac investierte in die Erweiterung seiner Betriebsstätte in der Grafschaft Roscommon um etwa 930 Quadratmeter und plant die Schaffung von 100 neuen Stellen. Carefusion kündigte 35 neue Stellen in seinem Fertigungskompetenzzentrum in Gort in der Grafschaft Galway an. Sangart gab Pläne hinsichtlich einer neuen Fertigungsanlage in Cork bekannt, wodurch 120 Stellen im Fertigungsbereich und 125 Stellen im Baubereich geschaffen werden sollen. Biomarin informierte über seinen Erwerb der Fertigungsanlage von Pfizer in Shanbally in der Grafschaft Cork und seine Pläne, 100 neue Stellen für hochqualifizierte Fachkräfte zu schaffen. Darüber hinaus gab das weltweit führende Biotechnologieunternehmen Amgen den Erwerb der Fertigungsanlage von Pfizer in der Grafschaft Dublin bekannt, bei dem 280 Stellen erhalten werden konnten.

Dienstleistungen
Der deutliche Anstieg der servicebasierten Aktivitäten ausländischer Unternehmen hat in hohem Maße zur Schaffung von Stellen beigetragen.
Irland gehört zu den führenden europäischen Standorten für Anbieter von Unternehmensdienstleistungen und hat sich bei der Gewinnung internationaler Shared-Services-Unternehmen und regionaler Hauptsitze für europäische und globale Märkte als äußerst erfolgreich erwiesen. In Serviceaktivitäten investierten u. a. die Unternehmen PayPal, Quest Software, LinkedIn und Coca-Cola.

Forschung, Entwicklung und Innovation (FE&I)
Im Jahr 2011 flossen mehr als 700 Millionen Euro für neue FE&I-Investitionen nach Irland. Dem FE&I-Bereich kommt im Rahmen der in Irland getätigten ausländischen Direktinvestitionen weiterhin eine hohe Bedeutung zu, denn in diesem Bereich getätigte Investitionen sorgen dafür, dass die bestehende Beschäftigung gesichert und das Rahmenwerk für die künftige Beschäftigung geschaffen wird. Zu den Unternehmen, die im Jahr 2011 FE&I-Investitionen bekannt gaben, gehörten Boston Scientific, IBM, Valeo, EMC, Analog, MSD, Biotrin und Covidien.

Das irische Technologiezentrumsprogramm spielt im Hinblick auf unsere Attraktivität als Standort für FE&I-Investitionen eine wesentliche Rolle. Die Bedeutung der Zentren für unsere Kunden zeigt sich u. a. daran, dass an den neun Zentren 30 Hauptkunden von IDA beteiligt sind.

Regionen
Im Jahr 2011 haben zahlreiche Unternehmen beträchtliche Investitionen in regionale Standorte getätigt. Hierzu gehörten beispielsweise Valeo (17 Millionen Euro für die Expansion in Tuam in der Grafschaft Galway), AMS (Investitionen in Höhe von 4,6 Millionen Euro und Schaffung von 50 Stellen in Athlone in der Grafschaft Westmeath), Kelcourt (55 Stellen in Tullamore in der Grafschaft Offaly), Zenimax (Hunderte von Stellen in Galway), Avaya (50 Stellen in Galway), Bausch and Lomb (Investitionen in Höhe von 100 Millionen US-Dollar in Waterford), die Gilt Groupe (200 Stellen in Limerick und Dublin), NPD (100 Stellen in Athlone in der Grafschaft Westmeath), Harmac (100 Stellen in Castlerea in der Grafschaft Roscommon), Mycroft (50 Stellen in Waterford), Teleflex (80 Stellen in Limerick), Ericsson (100 Stellen in Athlone in der Grafschaft Westmeath), Analog (100 Stellen in Limerick), EA and Bioware (200 Stellen in Galway), JRI America/Sumitomo (100 Stellen in Tralee in der Grafschaft Kerry), Pivot (100 Stellen in Galway), Prometric (100 Stellen in Dundalk in der Grafschaft Louth) und ON Semiconductor (69 Stellen und Investitionen in Höhe von 13 Millionen Euro in Limerick).

Darüber hinaus haben einige Unternehmen strategisch wichtige Betriebsstätten an regionalen Standorten offiziell eröffnet. Hierzu gehörten Boston Scientific (Investitionen in Höhe von 26 Millionen Euro in Tipperary), Coca-Cola (100 Stellen, Investitionen in Höhe von 300 Millionen US-Dollar in Wexford), MSD (Investitionen in Höhe von 100 Millionen Euro in Tipperary) und Genzyme (Investitionen in Höhe von 150 Millionen Euro in Waterford).

Zusammenarbeit/Team Ireland/Infrastruktur
IDA ist dafür verantwortlich, ausländische Direktinvestitionen für Irland zu sichern, und begrüßt die von Zusammenarbeit geprägte Herangehensweise aller wichtigen Interessengruppen, durch die sichergestellt werden soll, dass die „Marke Irland“ so vermarktet wird, dass unsere globale Zielgruppe angesprochen wird und die Anforderungen der Investoren erfüllt werden.

Zwischen IDA Ireland und den IDA-Schwestergesellschaften besteht eine enge Arbeitsbeziehung. Außerdem arbeitet IDA eng mit einer Reihe von Organisationen und Unternehmen des privaten und öffentlichen Sektors zusammen, um Irland als Standort für ausländische Direktinvestitionen zu fördern. So haben wir beispielsweise im vergangenen Jahr mit dem IFSC Ireland und der Irish Funds Industry Association zusammengearbeitet. In Partnerschaft mit der IFIA hat IDA eine Reihe von Repräsentanzbüros in den USA sowie in Großbritannien und Asien eröffnet. Zu den wichtigsten Ereignissen für das Team Ireland gehörte im Jahr 2011 unsere Teilnahme an der jüngsten F.ounders Conference, die viele führende Unternehmen des weltweiten Technologiesektors nach Irland gelockt hat.

Die Erweiterung der nationalen und internationalen Konnektivität in den Bereichen Elektrizität und Telekommunikation stellt eine wichtige Voraussetzung für die Umsetzung der Pläne in Bezug auf ausländische Direktinvestitionen dar. Die Verbesserung der Infrastruktur in Irland wird auch weiterhin dank der staatlichen Förderung von Stromnetzinvestitionen von ESB, der Grid25-Strategie von Eirgrid und Telekommunikationsinvestitionen von Aurora und ESB Telecoms vorangetrieben.

Wettbewerbsfähigkeit/Irlands Anteil an ausländischen Direktinvestitionen
Im weltweiten Vergleich schneidet Irland in vielen der für Investoren wichtigen Bereiche hervorragend ab und zieht damit ausländische Direktinvestitionen an. Im IMD World Competiveness Yearbook 2011 belegte Irland beim weltweiten Vergleich der Unternehmenssteuern, der unternehmensrechtlichen Bestimmungen für ausländische Investoren sowie der Verfügbarkeit qualifizierter Arbeitskräfte jeweils den ersten Platz. In diesem Bericht belegte Irland zudem den zweiten Platz beim weltweiten Vergleich der Inflation bei den Verbraucherpreisen, jeweils den dritten Platz beim weltweiten Vergleich der Direktinvestitionen aus dem Ausland und der Verfügbarkeit von Kompetenzen im Finanzbereich sowie jeweils den vierten Platz beim weltweiten Vergleich der Arbeitsproduktivität und des Exports kommerzieller Dienstleistungen.

Gemäß dem IBM Global Location Trends Report des Jahres 2011 erreichte Irland den ersten Platz beim weltweiten Vergleich der Qualität und des Umfangs ausländischer Investitionen sowie den zweiten Platz beim weltweiten Vergleich der Pro-Kopf-Anzahl der durch ausländische Investitionen geschaffenen Arbeitsplätze. Im World Bank Doing Business Report 2011 belegte Irland für seine Unternehmerfreundlichkeit Platz 1 der Eurozone.

Laut NIB/FDI Intelligence Inward Investment Performance Monitor 2011 erreichte Irland den zweiten Platz der weltweit attraktivsten Länder für ausländische Direktinvestitionen. Ebenso den zweiten Platz belegte Irland im Ernst and Young Globalisation Index bei der Ermittlung der globalisiertesten Volkswirtschaften der Welt. Irlands rentabelste natürliche Ressource sind seine Einwohner und deren Know-how. Irlands Nutzenversprechen, das auf den Talenten und Kompetenzen der Einwohner des Landes aufbaut, hat sich als äußerst gewinnträchtig und als eine äußerst positive Lösung für die zahlreichen internationalen Unternehmen und Organisationen erwiesen, die in Irland investieren.
Entwicklung der Investitionspipeline/Perspektiven hinsichtlich ausländischer Direktinvestitionen
Die Weltwirtschaft und insbesondere die europäische Wirtschaft, die den primären Zielmarkt für ausländische Kunden darstellt, die in Irland investieren möchten, befinden sich zweifellos in einer Phase geringen Wachstums. Die Herausforderung von IDA besteht darin, in diesem wachstumsschwachen Umfeld ausländische Direktinvestitionen zu gewinnen.

Die Investitionspipeline der nahen Zukunft ist zwar sehr ermutigend, doch wir benötigen stets mehr als 100 potenzielle Investitionen, um unsere Ziele zu erreichen. Der Schwerpunkt der geschäftlichen Aktivitäten von IDA liegt auf der Gewinnung einer ausreichenden Anzahl potenzieller Kunden, damit sichergestellt ist, dass die angestrebte Pipeline im gesamten Jahr 2012 erreicht und beibehalten wird.

Die kurzfristige Perspektive für das Portfolio der in Irland getätigten ausländischen Direktinvestitionen ist positiv und zeichnet sich durch eine gut gefüllte kurzfristige Pipeline aus. Die derzeit in der Pipeline befindlichen Investitionen werden zu einem Anstieg der Bautätigkeit führen. IDA Ireland ist zuversichtlich, insbesondere im Bereich der Biowissenschaften weitere, zum Teil kapitalintensive, Investitionen sichern zu können, die mit umfangreichen Bauprojekten einhergehen werden. Auch die Bereiche IKT, internationale Finanzdienstleistungen, digitale Medien und Unternehmensdienstleistungen zeichnen sich durch eine hervorragende kurzfristige Pipeline aus. 
 

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