Press Release 31 Jul 2014

Montag, 7. Juli 2014 – IDA Ireland, die Agentur für ausländische Investitionen der irischen Regierung, gab heute bekannt, dass die Zahl ausländischer Investitionen in Irland in der ersten Hälfte des Jahres sehr stark gewesen sei und zudem eine steigende Anzahl von Neugründungen, Expansionen und Umwandlungen bestehender Unternehmen zu verzeichnen war.

Mehr als 100 Investitionen wurden in den ersten sechs Monaten des Jahres 2014 vorgenommen. Im vorherigen Jahr waren es im gleichen Zeitraum dagegen nur 70. Von den gesicherten Investitionen wurden 40 % von Unternehmen getätigt, die zum ersten Mal in Irland investieren. Der verbleibende Teil repräsentiert die Zahl der Expansionen und Umwandlungen bestehender Unternehmen. Die Investitionen werden von dem Department of Jobs, Enterprise & Innovation (Ministerium für Arbeit, Unternehmen und Innovation) durch IDA Ireland unterstützt.

In ihrem Bericht über die ersten sechs Monate des Jahres 2014 erklärt die IDA, dass die im ersten Halbjahr 2014 genehmigten Projekte zur Schaffung von insgesamt 8.000 Arbeitsplätzen in diesem und kommenden Jahren führen werden, wenn die Unternehmen ihre Investitionspläne umsetzen.

(Die Ergebnisse für das gesamte Jahr, einschließlich Brutto- und Nettozahlen zur Schaffung neuer Arbeitsplätze bei IDA-Firmenkunden, werden anhand der jährlichen Beschäftigungsstudie von Forfas, der Annual Employment Survey, gemessen, die im Januar 2015 veröffentlicht wird.)

Während der ersten sechs Monate dieses Jahres gab es eine Reihe von Investitionen an unterschiedlichen Regionalstandorten, beispielsweise in Limerick, Dundalk, Athlone, Galway und Mayo.

Unter den Unternehmen, die während der ersten Jahreshälfte Investitionen in Irland öffentlich bekannt gaben, befinden sich:
Intel, Regeneron, Tyco, IBM, PayPal, Airbnb, Workday, Yelp, Alexion, Hewlett Packard, Biomarin, Johnson & Johnson, Survey Monkey, Ericsson, SmartBear, Hollister, SAP, HedgeServ, AdRoll und Zendesk.  

Der Jahresbericht der IDA für das Jahr 2013*, der ebenfalls heute veröffentlicht wurde, zeigt, dass Ende des Jahres 2013 161.112 Arbeitnehmer bei IDA-Firmenkunden arbeiteten, ein neuer Rekord für den Sektor ausländischer Direktinvestitionen (Foreign Direct Investment, FDI) in Irland. Seit Ende letzten Jahres übernahm die IDA auch die Verantwortung für 55 Unternehmen in der Region Shannon, wodurch die Gesamtbeschäftigungszahl bei IDA-Firmenkundenunternehmen auf 166.184 Beschäftigte anstieg. Im Jahr 2013 wurden brutto 13.376 Arbeitsplätze geschaffen.

Zu den Trends der ersten Jahreshälfte 2014 erklärte der Geschäftsführer der IDA Ireland Barry O’Leary heute: „Die erste Jahreshälfte verzeichnete ein starkes FDI-Ergebnis und Irland beteiligt sich sehr nachhaltig im globalen Wettbewerb für ausländische Investitionen. Der strategische Fokus der IDA in den letzten Jahren auf junge Unternehmen hat für eine zusätzliche Steigerung dieses Ergebnisses gesorgt.

Die zweite Hälfte des Jahres sieht gleichermaßen vielversprechend aus. Die IDA wird sich insbesondere auf Erstinvestoren konzentrieren. Die Vorteile, die Irland weltweit agierenden Unternehmen bietet, sind eine komplexe Mischung aus einem starken Arbeitskräftemarkt, einer nachweislichen Erfolgsbilanz, einer stabilen Technologieinfrastruktur und der Körperschaftssteuer von 12,5 %, die weiterhin bei Investoren positiven Anklang findet.“

Der Minister für Arbeit, Unternehmen und Innovation, Richard Bruton TD, erklärte dazu: „Die Weiterführung des starken Wachstums der Arbeitsplatzzahlen bei multinationalen Unternehmen ist ein wesentlicher Punkt unseres Aktionsplans für Beschäftigung. Wir haben eine Reihe von Maßnahmen ergriffen, um die Erhöhung der Beschäftigungsrate in diesem Bereich zu unterstützen. Dazu zählen zusätzliche IDA-Mitarbeiter im Ausland, mehr amtliche Handelsvertretungen und neue fortschrittliche Einrichtungen in den Städten der Regionen. In den vergangenen drei Jahren konnten wir eine Nettogesamtzahl von über 18.000 neuen Arbeitsplätzen verzeichnen, die in multinationalen Unternehmen landesweit geschaffen wurden. Die Ergebnisse von heute zeigen, dass dieser Trend sich fortsetzt und sogar beschleunigt wird. Ich bin entschlossen, weiterhin die notwendigen Veränderungen vorzunehmen, um sicherzustellen, dass wir auch in den kommenden Jahren den Fluss in der Arbeitsplatzschaffung landesweit aufrechterhalten.

Abschließend möchte ich Barry O’Leary hier, bei seiner letzten Pressekonferenz als Geschäftsführer der IDA, meine Anerkennung zollen. Er übernahm die Funktion des Geschäftsführers der IDA Ireland zum Höhepunkt der Wirtschaftskrise, aber insbesondere in den vergangenen dreieinhalb Jahren war er für einige der höchsten Beschäftigungszahlen in der Geschichte der IDA verantwortlich. In diesem entscheidenden Bereich der Schaffung von Arbeitsplätzen hat er seit mehreren Jahrzehnten dem Staat in herausragender Weise gedient und ich wünsche ihm viel Erfolg bei allem, was die Zukunft für ihn bereithält.“

Wirtschaftlicher Beitrag bei FDI:
Die Zahl der IDA-Firmenkunden beträgt nun über 1.100. Diese Unternehmen leisten in Irland einen erheblichen wirtschaftlichen Beitrag. Wie im Jahresbericht der IDA aufgezeigt wurde, beträgt das Exportvolumen dieser Unternehmen jährlich 121 Mrd. Euro, und sie geben über 12,5 Mrd. Euro für Dienstleistungen und Material in Irland aus. Nimmt man die jährlichen Ausgaben für Löhne und Gehälter von 8 Mrd. Euro hinzu, tragen FDI-Unternehmen jährlich über 20 Mrd. Euro zur irischen Wirtschaft bei, wobei der Trend in allen Kategorien der FDI-Ausgaben zunehmend ist.

IDA-Schätzungen zeigen, dass mit jedem zehnten Arbeitsplatz durch ausländische Direktinvestition (Foreign Direct Investment, FDI) weitere sieben indirekte Arbeitsplätze in der irischen Wirtschaft geschaffen werden.

Pharmaindustrie:
Trotz der Patenthürde in der Pharmabranche gewinnt Irland bedeutende neue Investoren, besonders im Bio-Pharmaziesektor. Hauptinvestoren sind unter anderem Regeneron (Limerick), Alexion (Athlone und Dublin), Ethicon (Limerick), Jazz (Athlone) und BioMarin (Cork und Dublin). Der strategische Schwerpunkt der IDA auf den Bereich Bio-Pharmazie bringt eindeutige Gewinne.

Auswirkung auf Immobilien/Bau:
Aufgrund der guten FDI-Ergebnisse der letzten Jahre sind verfügbare Immobilienlösungen wesentlich für das fortgesetzte Wachstum in Irlands Unternehmensportfolio. Insbesondere die hohe Nachfrage nach erstklassigen Büroräumen in Dublin bleibt bestehen und die IDA begrüßt die kürzliche Meldung, dass An Bord Pleanála einen Plan für die Dublin Docklands Strategic Development Zone genehmigt hat, mit dem die Kapazitäten der Stadt für die nächsten Jahre ausgebaut werden. Die IDA erwartet nun, dass Unternehmen ihre Pläne in diesem Gebiet schneller umsetzen.

Im Bausektor werden Investitionen von Tyco, Hewlett Packard, Regeneron, Alexion, Jazz, Intel, Ethicon und anderen Unternehmen zu bedeutenden Bauaktivitäten an verschiedenen Standorten in Irland führen.

Die IDA selbst stellt Immobilienlösungen an regionalen Standorten wie Waterford, Athlone und Letterkenny bereit, wo diese Einrichtungen den Standorten nutzen werden, ausländische Direktinvestitionen anzuziehen.

Körperschaftssteuer:
Die Körperschaftssteuer ist ein Wettbewerbsbereich zwischen den Ländern, die ausländische Investitionen anziehen möchten – und dies wird auch so bleiben. Aber konträr zu einigen Ansichten ist es nicht der einzige Faktor für die Entscheidung, große Investitionen zu tätigen. Viele internationale Standortberater verwenden derzeit bis zu 15 unterschiedliche Kategorien, um potenzielle Standorte zu beurteilen.

Die Regierung Irlands nimmt aktiv am OECD-Prozess zum Thema Aushöhlung von Steuerbemessungsgrundlagen und zu Gewinnverlagerungen (Base Erosion and Profit Shifting, BEPS) teil und die IDA ist der Ansicht, dass Irland von den internationalen Reformen wahrscheinlich profitieren wird, da Irlands FDI-Sektor konkrete Werte (einschließlich Kapitalanlagen, Arbeitskräfte und Risiko) bietet, während andere Standorte solche Werte nicht verfügbar haben.

Irlands langfristige Interessen bestehen im Erzielen von FDI-Projekten mit konkreten Inhalten hinsichtlich Beschäftigung und Kapitalinvestitionen. Dies bleibt auch in Zukunft der Schwerpunk der IDA.

Interessengruppen:
Irlands FDI-Ergebnisse beruhen auf den Anstrengungen einer Reihe von Interessenvertretern des gesamten Regierungssystems im weiteren Sinne. Die IDA dankt allen Ministern, die an Marketingreisen während der ersten sechs Monate dieses Jahres teilgenommen haben, darunter An Taoiseach, Enda Kenny TD, dem Minister für Arbeit, Unternehmen und Innovation, Richard Bruton TD und dem Finanzminister, Michael Noonan TD.

Die Schaffung von Arbeitsplätzen seitens IDA stellt einen wesentlichen Teil des Aktionsplans für Beschäftigung (Action Plan for Jobs, APJ) der Regierung dar.

Ausblick:
Die IDA teilt mit, dass ihre Pipeline für die zweite Hälfte des Jahres vielversprechend ist:
„Es bleiben bedeutende wirtschaftliche Herausforderungen sowohl in Irland als auch außerhalb bestehen. Aber Irland bleibt ein attraktiver Standort für dynamische globale Unternehmen, was das erste Halbjahr gezeigt hat“, so Barry O’Leary.

„Irlands FDI-Angebot richtet sich an Sektoren, in denen es trotz fortgesetzter schwieriger Weltwirtschaft weiterhin Wachstum gibt. Das sollte für einen starken Impuls für die zweite Jahreshälfte sorgen. Die Pipeline ist vielversprechend. Eine zunehmende Konzentration auf Irlands Vorteile wird gewährleisten, dass Irland seine Position als eines der führenden Länder der Welt hinsichtlich ausländischer Direktinvestitionen beibehält. Bei der steigenden Zahl der Wettbewerber um ausländische Direktinvestitionen bleibt die Notwendigkeit der Differenzierung unverändert“, fügte er hinzu.

„Die IDA hat ihre Strategie Horizon 2020 erfolgreich eingeführt und wird in Kürze beginnen, eine neue Unternehmensstrategie für die Organisation zu entwerfen. Ausländische Direktinvestitionen sind ein wichtiger Beitrag zur allgemeinen irischen Wirtschaft und dieser Beitrag wird sich in der kommenden Zeit ausdehnen.“

*Der Jahresbericht 2013 der IDA ist auch verfügbar unter http://www.idaireland.com/newsroom/?filter=publications
 
Um weitere Informationen zu erhalten, wenden Sie sich bitte an IDA Corporate Communications:
Emmet Oliver/Kevin Sammon: 00353-1-6034017 oder 353-87 6188564

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