Press Release 22 Jan 2014

  • Anzahl der Beschäftigten bei Firmenkunden von IDA bei 161.112 – Rekordhöhe erreicht
  • IDA berichtet Anstieg bei erstmaligen Investoren in Irland um 18 Prozent 
  • Agentur beginnt neuen Immobilienplan und sucht nach neuen Wegen für ausländische Direktinvestitionen
 
(3. Januar 2014) – IDA Ireland (Industrial Development Authority Ireland), die irische Regierungsagentur zur Förderung von ausländischen Direktinvestitionen, meldet die Schaffung von 13.367 neuen Arbeitsplätzen bei Firmenkunden im Jahr 2013. Unter Berücksichtigung der Arbeitsplatzverluste betrug der Nettoanstieg an Beschäftigung 7.071, die höchste Zuwachsquote an Arbeitsplätzen seit mehr als einem Jahrzehnt.
 
Die Gesamtanzahl an Beschäftigten bei Firmenkunden von IDA beträgt nun 161.112, was ein Rekordniveau in der Firmengeschichte von IDA Ireland darstellt. Diese Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt fand inmitten schwieriger wirtschaftlicher Bedingungen in Europa statt, macht IDA aber entschlossener denn je, die selbst gesetzten Ziele im Rahmen der „Horizon 2020“-Strategie (http://www.idaireland.com/docs/publications/IDA-Ireland-Strategy-2020.pdf) zu erreichen und sogar zu übertreffen. 
 
Die Konzentration auf besonders wachstumsstarke Bereiche und Geschäftsmodelle, eine erhöhte Wettbewerbsfähigkeit und ein verbesserter internationaler Ruf waren der IDA zufolge die wichtigsten Faktoren, die zu den starken Ergebnissen von 2013 beitrugen. 
 
Die Anzahl der Investitionen war 2013 besonders bemerkenswert, da 164 neue Projekte für Irland gewonnen werden konnten. Von diesen kamen 78 von Unternehmen, die zum ersten Mal in Irland investierten (ein Anstieg von 18 Prozent im Vergleich zum Vorjahr), 59 waren Ausbauprojekte und weitere 27 Projekte für Forschung, Entwicklung & Innovation (FEI). 
Die führenden Investoren in diesem Jahr waren die Deutsche Bank, Twitter, EMC, eBay, Salesforce, Novartis, Vistakon, Facebook, Zurich, Symantec, De Puy, Yahoo, Sanofi und Indeed.com. Erstmalige Investitionen kamen von Unternehmen, die das gesamte Portfolio abbilden, darunter Qualcomm, Airbnb, Tripadvisor, Regeneron, Huawei, FireEye, Grifols, Alexion und Acorn Direct Marketing.
 
Bei den neuen Investitionen im Jahr 2013 waren auch aufstrebende, schnell wachsende Firmen, wie Squarespace, Mongo DB, Culture Translate, AdRoll, Storage Craft, Qualtrics, Zendesk, Quantcast und Etsy, stark vertreten. In ihrer „Horizon 2020“-Strategie setzt sich die IDA das Ziel, solche schnell wachsenden Unternehmen vermehrt anzuwerben.
 
In allen Branchen, auf welche die IDA ihre Arbeit konzentrierte, konnten Zuwächse an Arbeitsplätzen verzeichnet werden, insbesondere aber in den Bereichen Digitale Medien/Inhalte, IKT, internationale Finanzdienstleistungen, Biowissenschaften und Unternehmensdienstleistungen. 
 
Der irische Minister für Arbeit, Unternehmen & Innovation, Richard Bruton TD, sagte bezüglich der Leistung von 2013:  „Ausländische Direktinvestitionen spielen bei unserem Aktionsplan für Beschäftigung eine große Rolle. Für 2013 hatten wir uns das ehrgeizige Ziel gesetzt, 6.000 neue Arbeitsplätze zu schaffen und 132 neue Investitionen durch multinationale Unternehmen zu erreichen. Die heutigen Ergebnisse zeigen, dass 2013 ein weiteres Rekordjahr für multinationale Unternehmen war, bei dem unser Ziel mit einem Zuwachs an Arbeitsplätzen von über 7.000 Stellen sogar noch übertroffen wurde. Dies ist das dritte Jahr in Folge, in dem bisherige Rekordergebnisse noch übertroffen wurden, was in großem Umfang IDA Ireland und Barry O’Leary zu verdanken ist, welche die selbst gesetzten Ziele übertroffen haben und diese Rekordergebnisse vor dem Hintergrund eines zunehmenden internationalen Wettbewerbs erzielt haben.
 
„Multinationale Unternehmen hatten an dem Beschäftigungsanstieg von 3 Prozent, den wir in der gesamten Wirtschaft im vergangenen Jahr beobachten konnten, einen großen Anteil. Je zehn Arbeitsplätze, die in multinationalen Unternehmen geschaffen wurden, führten zu rund sieben neuen Arbeitsplätzen, die an anderer Stelle in der Wirtschaft im Versorgungs- und Dienstleistungssektor entstanden. Nun haben wir es mit zwei großen Herausforderungen zu tun – das Wachstum bei multinationalen Unternehmen in Irland fortzusetzen und zu beschleunigen sowie die positiven Auswirkungen dieser Unternehmen auf den Rest der irischen Wirtschaft auszuweiten. Dank der harten Arbeit meines Ministeriums und des Engagements seitens der Regierung haben wir die IDA konsequent finanziell unterstützt. Das gesamte IDA/Enterprise Ireland Management Team arbeitet hart daran, für irische Unternehmen durch die Zusammenarbeit mit multinationalen Unternehmen bessere Chancen zu schaffen, während Connect Ireland den Weg für neue Unternehmen freimacht, die bisher für die IDA nicht zu erreichen waren. 
 
„Ich bin entschlossen, dass wir durch eine starke Umsetzung des Aktionsplans für Beschäftigung auf dieser großartigen Leistung von multinationalen Unternehmen aufbauen und sicherstellen können, dass sie sogar noch mehr zum Zuwachs an Arbeitsplätzen in der gesamten Wirtschaft beitragen.“
 
Auf die Zahlen von 2013 angesprochen, sagte der Geschäftsführer der IDA, Barry O’Leary: „Dies ist das vierte Jahr in Folge, dass die IDA ein Wachstum auf dem Arbeitsmarkt erzielen konnte. Wir freuen uns, diesen zunehmenden Anstieg in diesem Zeitraum zu beobachten, der ein Ergebnis von insgesamt über 50.000 Bruttoarbeitsplätzen bedeutet. Die IDA erreicht die Ziele, die sie öffentlich in ihrer Strategie dargelegt hat, und das trotz extrem schwieriger Bedingungen in der Weltwirtschaft. Besonders erfreulich war die starke Präsenz europäischer Unternehmen – Deutsche Bank, Sanofi, Zurich und Novartis – bei den neuen Projekten im Jahr 2013.“
 
„IDA Ireland bedankt sich bei den wichtigsten Interessenvertretern, darunter dem Minister für Arbeit, Unternehmen und & Innovation (DJEI – Department of Jobs, Enterprise & Innovation) und seinem Ministerium, An Taoiseach, den anderen Ministern, unseren Schwesteragenturen und dem irischen Netzwerk an Botschaften für ihre Unterstützung im vergangenen Jahr.“
 
Körperschaftsteuer:
Die Vorteile, die Irland Unternehmen bietet, bestehen aus einer Reihe wichtiger strategischer Bereiche, darunter auch die Körperschaftsteuer. 2013 gab es weltweit eine angeregte Diskussion über die Praktiken hinsichtlich der Körperschaftsteuer und es wurden verschiedene internationale Initiativen dazu angestoßen, darunter von der OECD und ihrem Bericht zur Aushöhlung von Steuerbemessungsgrundlagen und zu Gewinnverlagerungen (BEPS – Base Erosion and Profit Shifting), der EU-Kommission und dem US-Kongress.
Obwohl die internationale Gemeinschaft, darunter auch Irland, sich an diesen Initiativen beteiligt, so bleiben Steuern ein Mittel, bei ausländischen Direktinvestitionen einen Wettbewerbsvorteil zu erzielen.  Wir sind der Ansicht, dass es mit der Zeit eine stärkere Beziehung zwischen echter wirtschaftlicher Substanz und dem Körperschaftsteuersystem geben wird, wodurch gewährleistet wäre, dass Irland weiterhin so viele internationale Investitionen wie möglich verzeichnen dürfte.
 
Pharmaindustrie:
Wie in früheren IDA-Pressemitteilungen bereits erwähnt, durchläuft die internationale Pharmaindustrie weiterhin eine schwierige Phase, was sich auf Überkapazitäten, ablaufende Patente, gescheiterte klinische Tests und den Auswirkungen von Fusionen und Akquisitionen zurückführen lässt. Dennoch ist es wichtig, diese Herausforderungen vor dem Hintergrund der großen Chancen zu sehen, die es gleichzeitig in dieser Branche gibt, wenn neue Medikamente auf den Markt kommen oder frische Kapitalinvestitionen getätigt werden. Irland führt derzeit beispielsweise acht Pharma-Projekte durch, wobei 2013 zwei neue Investitionen von Grifols und Regeneron gewonnen wurden.
Darüber hinaus hat sich für das erste Quartal 2014 eine Vielzahl an weiteren Projektmöglichkeiten eröffnet und die IDA ist zuversichtlich, zahlreiche davon für sich gewinnen zu können.
 
Immobilien:
Immobilien zählen ebenfalls zu den Vorteilen, die Irland Unternehmen bietet, wobei das große Immobilienangebot der IDA Irland seit vielen Jahren einen strategischen Vorteil beim Gewinn neuer Investitionsprojekte verschafft hat. Diesen Vorteil möchte die IDA auch in Zukunft beibehalten. Dazu zählt auch die Tatsache, dass die IDA in Betracht zieht, an bestimmten Standorten zusätzliche Produktionsstätten zu bauen, die vom Privatsektor nicht bereitgestellt werden können. Die IDA arbeitet ebenfalls aktiv mit anderen Stakeholdern, darunter NAMA (National Asset Management Agency – Nationale Agentur für die Verwaltung von Vermögenswerten), zusammen, um sicherzustellen, dass im Großraum Dublin insbesondere für Großprojekte, bei denen oft eine Fläche von über 9.000 Quadratmetern benötigt wird, ausreichend anspruchsvolle Büroräume zur Verfügung gestellt werden. Angesichts des Ausmaßes dieses Vorhabens und der damit verbundenen Anlaufzeiten sollten die Bauarbeiten an den zusätzlichen Büroflächen so bald wie möglich beginnen.
 
Regionen:
„Horizon 2020“ hat sich ein ehrgeiziges Ziel zur Entwicklung der regionalen Wirtschaft gesetzt. Es sollen 50 Prozent der Investitionen in Regionen außerhalb von Dublin und Cork erzielt werden, was eine echte Herausforderung darstellt. Das Ergebnis von 2013 liegt unter dem angestrebten Ziel von 30 Prozent, jedoch über dem Ergebnis von 25 Prozent von 2012. Viele komplexe Faktoren beeinflussen die Entscheidung von Investoren für einen Standort. Dazu zählen die weltweit steigende Präferenz von Investoren für Großstädte mit mehr als einer Million Einwohnern, bedeutende Konkurrenz durch Standorte mit niedrigeren Kosten in Großbritannien und Osteuropa sowie attraktive regionale Unterstützung.
An vielen regionalen Standorten konnten qualitativ hochwertige Investitionen erzielt werden. In Limerick wurden beispielsweise Investitionen von Regeneron, Cook, Vistakon, ACI, Worldwide Technical Services und EtQ angekündigt.
 
In Cork wurden Projekte von Huawei, Fireeye, EMC und Qualcomm gewonnen und in Waterford Investitionen von Nypro und Sanofi. 
 
Ebenfalls zu erwähnen sind unter anderem eBay und National Pen in Dundalk sowie Overstock in Sligo.
 
Die regionale Bedeutung der IDA wird 2014 weiterhin zunehmen, da die Organisation nun die Verantwortung für Unternehmen in der Shannon Free Zone, einem Gewerbegebiet und wichtigen Industriestandort in der Nähe des Flughafens Shannon, trägt, das derzeit 55 Unternehmen mit über 5.000 Beschäftigten zählt. (Die heute veröffentlichten Ergebnisse von 2013 enthalten keine Zahlen zu Unternehmen oder Angestellten von Shannon Free Zone).
 
Neuen Immobilien-Initiativen:
IDA Ireland plant, neue Immobilien an regionalen Standorten zu bauen. Die IDA startet demnächst an ausgewählten regionalen Standorten ein Bauprogramm, um ihr regionales Angebot auszubauen und neue Möglichkeiten für ausländische Direktinvestitionen zu schaffen.
 
Die IDA hat dabei eine Reihe besonderer Standorte identifiziert, an denen der Privatsektor derzeit keine Immobilienlösungen anbieten kann. Um die regionale Entwicklung zu unterstützen und neue Unternehmen zu gewinnen, plant die IDA, neue, modernere Produktionseinrichtungen in Waterford und Athlone sowie Büroräume in Letterkenny zu bauen.
 
Die Organisation überprüft ebenfalls den derzeitigen Immobilienbestand in Galway und Limerick.
Die regionale Strategie der IDA beruht auf mehreren Säulen, von denen eine die Verfügbarkeit hochspezifischer Immobilienlösungen ist, selbst unter Umständen, unter denen der Privatsektor momentan keine Lösung anbieten kann. Bei der Prüfung der Standorte durch die IDA wurden Gebiete für neue Bauaktivitäten identifiziert. Die IDA wird dabei fortwährend die Anforderungen in anderen Regionen überprüfen. 
 
Neue Formen von ausländischen Direktinvestitionen:
IDA Ireland kündigt die Prüfung zukünftiger Möglichkeiten an, neue Formen ausländischer Direktinvestitionen (FDI) nach Irland zu holen, um das aktuelle Angebot ausländischer Direktinvestitionen in Irland auszubauen.
Die Agentur hat eine bereichsübergreifende Arbeitsgruppe gebildet, um diese Arbeit als Teil einer Strategie auszuführen, die das Ziel verfolgt, durch Diversifizierung Wachstum zu erzielen.
 
Die Arbeitsgruppe wird durch das Fachwissen innerhalb der IDA und der relevanten Stakeholder unterstützt. Sie hat eine Reihe potenzieller Bereiche untersucht, in denen Möglichkeiten für ausländische Direktinvestitionen bestehen und die das Potenzial bergen, in den kommenden Jahren neue Arbeitsplätze zu schaffen. 
 
In ihrer „Horizon 2020“-Strategie der IDA verpflichtet sich die Organisation dazu, neue Formen ausländischer Direktinvestitionen zu gewinnen. Derzeit ist die IDA bestrebt, vorhandene Möglichkeiten, die außerhalb der gewohnten Kerngebiete liegen, zu sichern: Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT), Verbraucherinhalte und Unternehmensdienstleistungen, Pharmaindustrie, medizinische Geräte, Finanzdienstleistungen, aufstrebende Unternehmen, Technik, Fertigung und saubere Technologien.
 
Ausblick:
Die Aussichten für 2014 kommentierte Barry O’Leary folgendermaßen: „Irland beginnt das Jahr 2014 in einer weitaus stärkeren Ausgangsposition als in den vergangenen Jahren, wodurch das Image des Landes noch einmal verbessert und ein zusätzliches Interesse seitens der Investoren geweckt wird. Der jüngste IBM-Bericht „Globale Standort-Trends“ nennt Irland an erster Stelle, wenn es um Qualität und Wertschöpfung bei inländischen Investitionen geht. Bei der Anzahl neuer Stellen pro Kopf durch Investitionen sind wir die Nummer eins in Europa und die Nummer zwei in der Welt. Dies belegt, dass Irland Unternehmen viel zu bieten hat.
 
Die Mehrheit der IDA-Firmenkunden kommt nach Irland, um den europäischen Markt zu bedienen, in dem momentan nur ein geringes Wachstum stattfindet.
 
Die IDA setzt die Ziele ihrer Strategie jedoch weiterhin um, wobei 2013 keine Ausnahme darstellte. Was das kommende Jahr betrifft, so ist sich die Organisation der wachsenden Konkurrenz und der wirtschaftlichen Herausforderungen durchaus bewusst, ist aber zuversichtlich, auch in diesem Jahr starke Investitionen für Irland verzeichnen zu können.  In den nächsten sechs Monaten gibt es viele Anzeichen für einen Umschwung. Der kontinuierliche Fokus auf Wettbewerbsfähigkeit ist ein wichtiger Schlüsselfaktor, um neue ausländische Direktinvestitionen zu gewinnen.
Die innovativsten und bedeutendsten Unternehmen der Welt investieren weiterhin in Irland und tätigen erneut Investitionen in dem Land. Ich bin zuversichtlich, dass dies auch 2014 der Fall sein wird. 
 
Dies sind die letzten Ergebnisse, die ich in meiner Funktion als Geschäftsführer der IDA präsentiere, da ich neue Chancen außerhalb der Organisation wahrnehmen möchte, sobald mein Nachfolger das Amt übernimmt. Ich möchte allen innerhalb und außerhalb der Organisation für die Unterstützung danken, die sie mir entgegengebracht haben. Die Arbeit als Geschäftsführer hat mich mit großer Freude erfüllt und war zugleich sehr inspirierend. Die letzten Jahre waren schwierig und anspruchsvoll. Daher möchte ich an dieser Stelle die Arbeit der IDA-Mitarbeiter und ihr unnachgiebiges Engagement für die IDA und Irland während dieser Zeit würdigen.“
 
 
Um weitere Informationen zu erhalten, wenden Sie sich bitte an: 
Emmet Oliver/Kevin Sammon – IDA Ireland 
+353876188564  +353876188564 FREE    Kevin.sammon@ida.ie  
Conor Quinn – Presseberater von Minister Bruton – DJEI 
+353873743783  +353873743783 FREE    conor.quinn@djei.ie 
 
 

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