GESCHÄFTSTÄTIGKEITEN IN IRLAND
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Intel hat angekündigt, 50 Millionen Euro in die Erweiterung seines Zentrums für R&D in der Shannon free Zone in der Grafschaft Clare zu investieren. Die Investition ermöglicht die Vergrößerung der Intel-Belegschaft auf insgesamt rund 300 Mitarbeiter.

“Auf unseren stark wettbewerbsorientierten, sich schnell verändernden globalen Märkten bedeutet Erfolg harte Arbeit, und die Aufstellung eines hoch leistungsfähigen Teams mit fundierten technischen und unternehmerischen Fähigkeiten sowie Führungskompetenz ist für die Entwicklung neuer marktführender Produkte entscheidend. Das ist ein unschätzbarer Beitrag, der Irland, auch innerhalb von Europa, voranbringen wird“. Jim O’Hara, General Manager, Intel Ireland und Vice President Technology Manufacturing Group

Auf einen Blick
Spinning semiconductor wafer

Intel ist der größte Hersteller von Halbleiterchips weltweit und verfügt bei der Mikroprozessorfertigung über einen Marktanteil von 75%. Die größten Kunden des Unternehmens sind Dell und Hewlett Packard. Weltweit beschäftigt Intel 94.000 Mitarbeiter und verfügt über Anlagen zur Wafer-Herstellung in Irland, Arizona, Oregon, New Mexico, Kalifornien und Massachusetts sowie eine derzeit im Bau befindliche Betriebsstätte in China.

Das Unternehmen in Irland

Intel wurde 1989 in Irland gegründet und hat über mehrere Technologie-Generationen hinweg 7 Milliarden Euro in die Erweiterung der Produktpalette investiert. Intel selbst beschäftigt in Irland 5.715 Mitarbeiter (5.400 in Leixlip und 155 in Shannon). 9.050 Arbeitsplätze in der irischen Wirtschaft sind von Intel abhängig.  In den letzten zehn Jahren hat das Unternehmen 1,4 Milliarden Euro Steuern an die irische Regierung gezahlt. Jährlich führt Intel aus Irland Waren im Wert von zwei Milliarden US-Dollar aus.  Im Jahr 2006 waren die Gehälter bei Intel um 39% höher als im Branchendurchschnitt.

Intel hat angekündigt, 50 Millionen Euro in die Erweiterung seines Zentrums für R&D in der Shannon free Zone in der Grafschaft Clare zu investieren. Die Investition ermöglicht die Vergrößerung der Intel-Belegschaft auf insgesamt rund 300 Mitarbeiter.

Intels geschäftliche Tätigkeiten in Irland

  • Die IFO-Werke Fab 10 (1990) und Fab 14 (1995) produzieren Pentium Mikroprozessoren auf 8-Zoll/200mm-Wafern in 0,18-Mikrometer-Technologie.
  • Das Werk Fab 24 (2004) fertigt 12-Zoll/300mm-Wafer in der 90-Nanometer –Verfahrenstechnik.
  • Das Werk Fab 24 -2 (2006) fertigt 12-Zoll/300mm-Wafer in der 65-Nanometer –Verfahrenstechnik.
  • Die Gründung von Intel Shannon erfolgte im Jahr 2000 durch den Erwerb von Basis Technology.  Das Unternehmen entwirft hochentwickelte Mikroprozessoren zur Verwendung in Embedded Communications und auf dem Datenspeicher-Markt (Silicon Design, Software-Technologie und Technisches Marketing sind in Irland ansässig).
  • IT-Innovationszentrum (2003) – hier wurden 16 Millionen Euro in die Forschung und Entwicklung von Anwendungen für die verschiedensten Einsatzbereiche investiert, z.B. in Peer-to-Peer-Netzwerke, digitales Gesundheitswesen, Lösungen in der Mobiltechnik, Technologien für den Bildungsbereich (u.a. Wireless und Satellitentechnik) sowie Vorrichtungen für E-Learning und Plattformen - das alles ist auf ein globales Netzwerk von 12 Centern angewachsen, die allesamt nach Irland berichten.
  • Ausbau des Innovationszentrums (2006) – Eine weitere Investition von 20 Millionen Euro.
  • Silicon Design (2006) – 19 Millionen Euro wurden in Silizium-Forschung, Produktdesign und Testentwicklung investiert.
  • Digital Health-Initiative (2006) - Investitionen von 25 Millionen Euro über einen Zeitraum von drei Jahren. Aktive Forschung hilft zu erkennen, welche globalen digitalen Technologien, Produkte und Dienstleistungen in der Gesundheitsindustrie zur Gewährleistung einer präventiven und unabhängigen Versorgung älterer Menschen benötigt werden.
  • Havok – die Intel Corporation hat kürzlich Havok Incorporated, einen Anbieter von Animationssoftware, dessen Dienstleistungen und Programme von digitalen Mediengestaltern in der Spiele- und Filmindustrie genutzt werden,  zu 100% gekauft.  Für den Kauf von Havok hat Intel rund 79,2 Millionen Euro gezahlt. Aus Havok ist so eine Intel-eigene Tochtergesellschaft geworden, die jedoch weiterhin als unabhängiges Unternehmen tätig ist und in Zusammenarbeit mit ihren Kunden digitalen Media-Content entwickelt.
Intel und Innovation
Aerial view of Intel

Intel beschreibt seine Philosophie mit eigenen Worten so: „Innovativ sein oder sterben.“ Der Innovationsansatz von Intel basiert auf den folgenden Grundsätzen:

  • The customer demands innovation, which is anchored in specific customer needs
  • A systematic approach is taken
  • Der Kunde fragt Innovationen nach; diese Nachfrage ist in spezifischen Kundenbedürfnissen verankert.
  • Jedem Innovationsvorschlag nähert man sich mit einem systematischen Ansatz:  Der potenzielle Nutzen wird geschätzt und ein Businessplan erstellt, während die Messung des tatsächlichen Nutzens erst nach der Umsetzung vorgenommen wird.
  • Es ist unerlässlich, innovatives Denken aktiv voranzutreiben und der Innovation auch Zeit zu widmen.
  • Offene Innovation und Mitgliedschaft in Konsortien können großartige Vorteile mit sich bringen, aus diesem Grund arbeitet Intel zur gemeinsamen Nutzung der besten Techniken kontinuierlich auf breiter Ebene mit anderen Wirtschaftszweigen zusammen.
Intel und Services Innovation
Cleanroom floor

Intel gründete seine einzige Produktionsanlage in Europa im Jahr 1989 in Irland. Seither hat Intel über 5,5 Milliarden Euro in die Erweiterung seiner Produktpalette investiert. Heute ist Intel Ireland der größte Intel-Betrieb außerhalb der USA.

2003 wurde Intel Ireland gebeten, sich mit dem Thema Service-Innovation zu beschäftigen. Dieses Projekt führte zu einem engagiert geführten IT-Innovationszentrum, das speziell darauf ausgerichtet ist, neue Anwendungen für die Förderung des zukünftigen Bedarfs an Intel-Produkten zu entwickeln.

Das Innovationszentrum umfasst fünf zentrale Bereiche:

  • Systematische Innovation - Optimierung der Chip-Design-Prozesse
  • IT-Management zur Geschäftswertsteigerung.
  • IT-Forschungsschwerpunkte, wie z.B. Infrastruktur, Agilität bzw. Produktivität auf Datenebene und

Zusammenarbeit

  • Streben nach Verbesserung der Kernkompetenzen.
  • Grünes IT-Programm - Optimierung umweltverträglicher IT.
Extra

Die kürzlich von Intel angekündigte 50-Millionen-Euro-Investition in den Ausbau der Anlage in der Grafschaft Clare beinhaltet zwei gesonderte R&D-Projekte:  Das erste ist ein neues Hardware-Projekt, das ein hochentwickeltes 32-Nanometer-Chip-Design mit Validierung beinhaltet, um der nächsten Produktgeneration den Weg zu ebnen und kleinen bis mittleren Unternehmen gleichzeitig bessere Leistungsfähigkeit, mehr Energieeffizienz, geringeren Platzbedarf und größere Kosteneffizienz bieten zu können. Das Ergebnis wird ein neuer Chip mit wesentlich verbessertem Design für Embedded-Anwendungen sein. Das zweite Projekt ist ein Softwareentwicklungsprojekt, das die Intel®QuickAssist Technologie erweitert, um den Zwängen bei Kosten und Energieverbrauch unter Beibehaltung höchster Leistungsfähigkeit begegnen zu können.  Wenn diese Softwareprodukte in Betrieb gehen, werden sie der Automobil- und der Sicherheitsbranche, aber auch anderen Industriezweigen einen vielfachen Nutzen bieten.
 

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